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Alexander Zverev ist früh bei den ATP Finals gescheitert. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

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Alexander Zverev ist früh bei den ATP Finals gescheitert. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Endstation: Zverev scheitert in der Vorrunde

Für Alexander Zverev ist bei den ATP Finals in Turin bereits in der Gruppenphase Endstation. Die deutsche Nummer eins verlor das entscheidende Duell gegen Félix Auger-Aliassime.

Alexander Zverev schüttelte den Kopf und blickte enttäuscht zu Boden. Der deutsche Tennisstar ist bei den ATP Finals nach einer herben Enttäuschung bereits in der Vorrunde gescheitert. Der 28-Jährige verlor sein persönliches Endspiel zum Gruppenabschluss gegen den Kanadier Felix Auger-Aliassime mit 4:6, 6:7 (4:7) und verspielte zumindest für dieses Jahr seine Chance auf einen dritten Triumph beim Prestigeturnier.


Statt Zverev darf sich nun Auger-Aliassime im Halbfinale am Samstag (20.30 Uhr) mit dem Weltranglistenersten Carlos Alcaraz messen. Der 22-jährige Alcaraz hat alle seine drei Gruppenpartien gewonnen und wird das Jahr definitiv als Nummer 1 der Tennis-Welt beenden. Im zweiten Halbfinale ist Titelverteidiger Jannik Sinner gegen den Australier Alex de Minaur der klare Favorit. Bereits am Nachmittag hatte sich der Südtiroler in zwei Sätzen gegen den US-Amerikaner Ben Shelton mit 6:3, 7:6 (7:3) durchgesetzt, schon vor der Partie stand der 24-Jährige als Gruppensieger fest.

Zverev nutzt seine Chancen nicht

Für Zverev endet eine für ihn eher schwache ATP-Saison bezeichnend. Den Traum von einem Grand-Slam-Turniersieg konnte er sich nicht erfüllen, seinen einzigen Turniersieg feierte er im April in München. Während des Jahres kassierte der Olympiasieger von 2021 immer wieder körperliche Rückschläge, vor allem der Rücken war ein Dauerproblem. Das Tennis-Jahr wird er trotzdem als Weltranglisten-Dritter beenden.

Alexander Zverev ließ zu viel liegen. © APA/afp / MARCO BERTORELLO

Alexander Zverev ließ zu viel liegen. © APA/afp / MARCO BERTORELLO


Zverev nutzte wie schon im Match zuvor gegen Sinner seine Chancen nicht. Zwei Breakbälle ließ er im ersten Satz liegen, sein Gegner holte dagegen im ersten schwächeren Aufschlagspiel des Deutschen das Break zum Satzgewinn. Begünstigt wurde das von Zverev durch einen fatalen Volley-Fehler. Nachdem Zverev im zweiten Satz beim Stand von 2:2 zwei weitere Breakchancen liegen gelassen hatte, diskutierte er lautstark mit seiner Box. Mit teilweise sehr viel Mühe brachte Zverev dann seine Services durch, im Tiebreak hatte er aber nicht das Glück auf seiner Seite – und damit stand die Niederlage nach 2:07 Stunden fest.

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