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Muss sich kritische Worte von seinem Ex-Trainer anhören: Dominic Thiem. © APA/getty / Steven Ryan

Ex-Trainer schießt gegen Thiem: „Nicht viel eingehalten“

Knapp ein Jahr nach der Trennung von Dominic Thiem hat sein ehemaliger Trainer und Manager Günter Bresnik scharf in dessen Richtung geschossen.

Für Bresnik jährt sich demnächst das Ende der Zusammenarbeit mit Dominic Thiem. Der Weltranglisten-Dritte hatte sich sozusagen in zwei Etappen zunächst vom Trainer, dann kurz vor den French Open vom Manager Bresnik getrennt. Im Rückblick betrachtet der Ex-Davis-Cup-Kapitän im APA-Interview dies „nüchtern wie immer“.

„Ehrlichkeit, Loyalität, Werte – da ist nicht viel davon eingehalten worden.“
Günter Bresnik über Dominic Thiem

„Es wird mir halt immer klarer, wie das gelaufen ist. Es macht es um nichts ästhetischer. Es sind Dinge, die ich halt gar nicht verstehe. Ehrlichkeit, Loyalität, Werte – da ist nicht viel davon eingehalten worden“, erklärte Bresnik und fügt hinzu, „ich habe eigentlich kein Problem damit, außer dass man sich vielleicht darüber ärgert, dass man sich täuschen hat lassen. Wenn ich jemandem alles zu verdanken habe, dann kann ich so nicht mit ihm umgehen. Wolfgang (Thiems Vater; Anm. d. Red.) wäre ein Klubtrainer in Seebenstein und Dominic wäre ein Future-Spieler.“

Auch das den Tour-Stopp aufgrund der Coronakrise angeht, hat Bresnik eine klare Meinung. Für die absolute Spitze wird sich wenig ändern, glaubt er: „Die Leute, die oben stehen, betrifft es weder wirtschaftlich noch sportlich wahrscheinlich sonderlich. Sie sind froh, wenn die Positionen eingefroren sind. Wirtschaftlich stehen die alle so gut da, dass sie ihr Leben lang nichts mehr arbeiten müssen“, weiß Bresnik.

Autor: cst/apa

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