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Jannik Sinner wird in Wimbledon als Topfavorit gehandelt. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Jannik Sinner wird in Wimbledon als Topfavorit gehandelt. © ANSA / TOLGA AKMEN

Favoriten & Preisgeld: Alles über Wimbledon

Nur drei Wochen nach Alexander Zverevs French-Open-Triumph beginnt das nächste Grand-Slam-Turnier. In Wimbledon wird ab Montag Rasen-Tennis der Extraklasse geboten. Ein Überblick über Favoriten und Preisgelder.

Wann und wo wird gespielt?

Wimbledon startet anders als die drei anderen Grand-Slam-Turniere erst am Montag – und nicht am Sonntag. Zwei Wochen lang herrscht Trubel im All England Lawn Tennis & Croquet Club an der Londoner Church Road. Das Endspiel der Frauen steigt am 11. Juli, das der Männer am 12. Juli (jeweils 15.00 Uhr). Was Wimbledon auch von den Australian Open, den French Open und den US Open unterscheidet: Es wird nicht bis in den frühen Morgen gespielt.


Die Sperrstunde um 23.00 Uhr Ortszeit (24.00 Uhr MESZ) dient einerseits dem Lärmschutz der Anwohner. Andererseits sollen laut den Organisatoren die Besucher mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Hause kommen.

Wer sind die Topfavoriten und Topfavoritinnen?

Jannik Sinner bleibt trotz seines Einbruchs in der Hitze von Paris und dem frühen Scheitern bei den French Open der Topfavorit. Der Weltranglisten-Erste aus Südtirol reist als Titelverteidiger an und wird an Position eins gesetzt sein – vor Zverev. Sinners spanischer Rivale Carlos Alcaraz fehlt. Er pausiert weiter wegen seiner Handgelenksverletzung. Auch deswegen kann sich der siebenmalige, serbische Wimbledon-Gewinner Novak Djokovic Chancen auf seinen 25. Grand-Slam-Titel ausrechnen.

Alexander Zverev gilt nicht als Wimbledon-Spezialist. © ANSA / NEIL HALL

Alexander Zverev gilt nicht als Wimbledon-Spezialist. © ANSA / NEIL HALL


Bei den Frauen ist die Favoritinnen-Rolle offener. Die belarussische Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka ist die Topgesetzte. Titelverteidigerin ist die Polin Iga Swiatek. Zu den Favoritinnen zählen zudem die Kasachin Jelena Rybakina, French-Open-Gewinnerin Mirra Andrejewa aus Russland und die US-Amerikanerin Jessica Pegula.

Was ist mit Serena Williams?

Serena Williams liefert die große Comeback-Story. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin kehrt tatsächlich auch im Einzel auf die große Bühne zurück – mit 44 Jahren und als zweifache Mutter. Vor vier Jahren hatte der US-Superstar bei den US Open bisher letztmals ein Grand-Slam-Match bestritten. Dann zog sich die siebenmalige Wimbledon-Siegerin vom Tennis zurück – und feierte erst vor zwei Wochen im Londoner Queen's Club ihr Comeback im Doppel.

Serena Williams liefert die Comeback-Story. © ANSA / FILIP SINGER

Serena Williams liefert die Comeback-Story. © ANSA / FILIP SINGER


Wie für das Einzel erhielt sie auch für die Doppel-Konkurrenz von Wimbledon eine Wildcard. Dort möchte sie mit ihrer zwei Jahre älteren Schwester Venus Williams für sportliche Highlights sorgen.

Wie hoch ist das Preisgeld?

Beim Preisgeld herrscht Gleichheit für Frauen und Männer. Die Siegerin und der Sieger im Einzel verdienen jeweils 3,6 Millionen Pfund (rund 4,17 Millionen Euro). Vergangenes Jahr waren es noch drei Millionen britische Pfund (ca. 3,52 Millionen Euro).

Insgesamt werden in diesem Jahr 64,2 Millionen Pfund (rund 74,3 Millionen Euro) ausgeschüttet. Die Summe ist einmal mehr auf ein Rekordniveau angewachsen und 20 Prozent höher als im vergangenen Jahr. Wer in der ersten Runde verliert, reist mit 80.000 Pfund (rund 92.600 Euro) aus London ab.

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