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Frustriert: Daniil Medvedev ist raus. © APA/afp / THOMAS SAMSON

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Frustriert: Daniil Medvedev ist raus. © APA/afp / THOMAS SAMSON

Favoritensterben in Sinners Tableauhälfte

Die erste Runde in Roland Garros ist noch gar nicht vorbei – und dennoch haben sich schon zahlreiche große Namen aus dem wichtigsten Sandplatzturnier der Welt verabschiedet.

Daniil Medvedev hätte im Halbfinale des Masters-1000-Turniers von Rom beinahe Jannik Sinners Siegesserie gerissen. Aufgrund dieser Leistung galt der Russe auch in Paris für viele als einer der größten Konkurrenten des Sextners. Nun aber ist der 30-Jährige zum siebten Mal (!) in seiner Karriere in Paris in der ersten Runde ausgeschieden.


Der Weltranglistenachte verlor gegen Adam Walton (ATP 97) mit 2:6, 6:1, 1:6, 6:1, 4:6 – und das, obwohl der Australier in dieser Saison nur drei Partien auf Sandplatz bestritten hatte. Im Schlusssatz lag der Favorit mit 4:2 in Front, ehe er vier Spiele am Stück abgab. Walton trifft nun in der zweiten Runde auf den US-Amerikaner Zachary Svajda (ATP 85), der Alexei Popyrin (ATP 61) in vier Sätzen schlug.

Alexander Bublik enttäuschte. © APA/afp / ALAIN JOCARD

Alexander Bublik enttäuschte. © APA/afp / ALAIN JOCARD


Auch der Weltranglisten-Zehnte, Alexander Bublik, musste die Segel streichen. Der letztjährige Viertelfinalist verlor gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 80) mit 5:7, 7:6, 4:6 und 5:7. In der nächsten Runde trifft Struff auf den Portugiesen Jaime Faria (ATP 115). Bublik hätte im Viertelfinale auf Sinner treffen können, ein Duell mit Medvedev wäre frühestens im Halbfinale möglich gewesen.

Geschichtsträchtiges Debüt

Der 17-jährige Moïse Kouamé hat unterdessen einen Kampf der Generationen gewonnen und bei seiner Grand-Slam-Premiere auf Anhieb Tennis-Geschichte geschrieben. Der junge Franzose setzte sich, frenetisch angefeuert vom heimischen Publikum, gegen den 20 Jahre älteren Kroaten Marin Cilic mit 7:6 (7:4), 6:2, 6:1 durch.

Moise Kouame schrieb Geschichte. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Moise Kouame schrieb Geschichte. © APA/afp / JULIEN DE ROSA


Kouamé, der erst Mitte März seinen 17. Geburtstag gefeiert hatte, dominierte den früheren US-Open-Champion Cilic in den Sätzen zwei und drei. Er ist damit der jüngste Spieler in der Profi-Ära, der einen Grand-Slam-Sieger im Herreneinzel bei den French Open besiegen konnte. Seit 1991 hat auch kein jüngerer Spieler als er ein Hauptrundenmatch bei den Männern in Roland Garros gewonnen.

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