
Roger Federer sprach ausführlich über die Rivalität zwischen Sinner und Alcaraz. © APA/afp / WILLIAM WEST
Federer über Sinner und Alcaraz: „Unglaublich“
Der an Spannung nicht zu überbietende Kampf um die Vormachtstellung zwischen Carlos Alcaraz und Jannik Sinner hat dem Männer-Tennis frische Energie gebracht.
15. Januar 2026
Von: dpa/dl
Das sagte der Schweizer Roger Federer, der am Sonntag bei der erstmals durchgeführten Eröffnungsfeier der Australian Open der Stargast sein wird. „Das ist großartig für das Tennis, ihr Tennis ist unglaublich“, betonte der vor gut drei Jahren zurückgetretene 20-fache Grand-Slam-Champion am Donnerstag.
Einen bleibenden Eindruck hat bei ihm das French-Open-Finale 2025 hinterlassen, das Alcaraz nach der Abwehr von drei Matchbällen nach 5:29 Stunden im fünften Satz gewann. „Dieses Finale war komplett surreal. Ich habe den Eindruck, dass von einem Moment auf den anderen, in diesem epischen fünften Satz, die Welt des Sports still gestanden und atemlos nach Paris geschaut hat. Das war wahrscheinlich eines der größten Matches der Geschichte“, sagte der 44-Jährige.
„Das Finale der French Open war komplett surreal. Da ist die Welt des Sports still gestanden.“ Roger Federer
Danach hätten die beiden dies mit weiteren Final-Teilnahmen bestätigt, besonders in Wimbledon und bei den US Open. Der 22-jährige Spanier und der zwei Jahre ältere Südtiroler haben die vergangenen acht Grand-Slam-Titel je zur Hälfte unter sich aufgeteilt. Nun hat Alcaraz in Melbourne, wo er noch nie im Finale stand, die Chance, seinen Karriere-Grand-Slam zu komplettieren. „In seinem Alter wäre das verrückt“, erläuterte Federer. „Schauen wir, ob er das Verrückte hinkriegt. Ich hoffe es, es wäre ein unglaublicher Moment für unser Spiel.“
Sinner: „Auslosung immer schwierig“
Der topgesetzte Alcaraz bekommt es in der 1. Runde mit dem in der Weltrangliste auf Position 79 liegenden Lokalmatador Adam Walton zu tun, bei programmgemäßem Verlauf wäre im Viertelfinale mit dem als Nummer sechs gesetzten Alex de Minaur ein weiterer Australier der Gegner.Jannik Sinner und Carlos Alcaraz legen in Kürze wieder los. © ANSA / HAN MYUNG-GU
Sinner, der die jüngsten beiden Melbourne-Auflagen für sich entschied, würde sich im Kampf um den Halbfinaleinzug mit dem US-Amerikaner Ben Shelton messen, die erste von vier Hürden zuvor muss gegen den Franzosen Hugo Gaston (94.) gemeistert werden.
In der 3. Runde würde es gegen den aufstrebenden Brasilianer Joao Fonseca gehen, im Halbfinale könnte mit dem Serben Novak Djokovic der Major-Rekordchampion warten. „Die Auslosung ist immer sehr schwierig, unabhängig auf wen man trifft. Hier sind die besten Spieler der Welt versammelt, der Weg ist sehr, sehr lang“, sagte Sinner.
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