
Juan Carlos Ferrero spricht über Jannik Sinner. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MATTHEW STOCKMAN
Ferrero über Sinner: „Würde verstehen, wenn Leute dagegen wären“
Das Jahr 2026 sollte das letzte von Darren Cahill als Trainer von Jannik Sinner werden. Ob die verletzungsbedingte Zwangspause des Sextners daran etwas ändert, ist noch unklar. Juan Carlos Ferrero, der heißeste Kandidat auf die Cahill-Nachfolge, brachte sich jetzt einmal mehr in Stellung.
17. Oktober 2026
Von: leo
Sowohl in Spanien als auch in Italien ist es eines der größten Gesprächsthemen: die Möglichkeit, dass Juan Carlos Ferrero künftig mit Jannik Sinner den größten Konkurrenten seines ehemaligen Schützlings, Carlos Alcaraz, trainiert. Der siebenfache Grand-Slam-Champion stand seit dem 15. Lebensjahr unter den Fittichen der ehemaligen Nummer 1. Die Zusammenarbeit endete 2025 nach sieben Jahren.
Erst letzte Woche sagte der Spanier gegenüber Punto de Break: „Nur weil du Carlos trainiert hast, bedeutet das nicht, dass du nicht auch seinen größten Rivalen trainieren kannst.“ Jetzt legte der 46-Jährige gegenüber AS noch einmal nach: „Jannik ist ein spektakulärer Spieler. Ich habe gesagt, dass ich es verstehen würde, wenn Leute – und vor allem Spanier – dagegen sein würden, wenn es tatsächlich dazu kommen sollte.“
Jannik Sinner könnte mit Juan Carlos Ferrero zusammenarbeiten. © APA/afp / IZHAR KHAN
Die Entscheidung, mit Sinner zusammenzuarbeiten, würde er nicht treffen, um Alcaraz zu schaden. „In der Endabrechnung versuche auch ich, mich als Trainer weiterzuentwickeln. Und wenn sich eine solche Chance bieten würde, müssten die Leute das verstehen“, führt Ferrero aus. Abschließend liefert er noch ein Indiz, das die Gerüchteküche zusätzlich zum Brodeln bringt: „Ich würde auf jeden Fall einen bereits gestandenen Spieler trainieren.“
Ferrer ein möglicher Kandidat
Neben Ferrero gilt Magnus Norman als der wahrscheinlichste Neuzugang im Sinner-Team. Die Gazzetta dello Sport brachte am Samstag jedoch einen weiteren Namen ins Spiel – jenen von David Ferrer. Zurzeit ist der 44-Jährige Kapitän der spanischen Davis-Cup-Mannschaft, wird dieses Amt nach dem Jahresende aber niederlegen.David Ferrer könnte die Cahill-Nachfolge antreten. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / MATTHEW STOCKMAN
In einem kürzlich veröffentlichten Interview sprach er von „neuen Projekten“, die er angehen würde. Die ehemalige Nummer 3 der Welt betreute in der Vergangenheit unter anderem Alexander Zverev.
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