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Matteo Berrettini scheiterte im Achtelfinale von Monte Carlo. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

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Matteo Berrettini scheiterte im Achtelfinale von Monte Carlo. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER

Berrettini scheitert an Fonseca – wilder Auftritt von Alcaraz

Mit einem überragenden Sieg gegen Daniil Medvedev (6:0, 6:0) hatte Matteo Berrettini am Mittwoch beim Masters in Monte Carlo noch von sich reden gemacht. Doch nur einen Tag später musste der Römer im Fürstentum die Segel streichen. Carlos Alcaraz steht derweil nach einem wilden Spiel im Viertelfinale.

Wie schon vor einem Jahr endet Berrettinis Abenteuer in Monte Carlo im Achtelfinale: Gestoppt wurde er von Toptalent Joao Fonseca (ATP 40). Das Match endete nach einer Stunde und 13 Minuten 6:3, 6:2 zu Gunsten des Brasilianers. Fonseca ist mit seinen 19 Jahren der jüngste Spieler, der seit 2005 das Viertelfinale des Turniers erreicht – damals schafften dies Rafael Nadal (der das Turnier anschließend gewann) und Richard Gasquet.


Für Berrettini war es dennoch eine positive Woche, in der er nach einem Jahr wieder einen Top-Ten-Spieler besiegte ( Medvedev) und den Absturz aus den Top 100 der Welt abwenden konnte. Im nächsten Spiel wird Fonseca im Viertelfinale auf den Deutschen Alexander Zverev treffen, der Zizou Bergs gleichzeitig mit 6:2, 7:5 besiegte.

Alcaraz mit ungewohnter Schwächephase

Einen ungewohnt holprigen Auftritt auf Sand lieferte derweil Carlos Alcaraz ab. Der spanische Titelverteidiger und Weltranglistenerste entschied den ersten Satz gegen Tomás Etcheverry zwar souverän mit 6:1 für sich – erlebte dann aber ein waschechtes Tief. Satte 23 Unforced Errors leistete sich Alcaraz im zweiten Satz und musste diesen mit 4:6 abgeben. Im Decider fing sich der siebenmalige Grand-Slam-Champion aber wieder und sicherte sich letztlich das Viertelfinalticket (6:1, 4:6, 6:3).

Carlos Alcaraz erlebte ein wildes Auf und Ab. © APA/afp / VALERY HACHE

Carlos Alcaraz erlebte ein wildes Auf und Ab. © APA/afp / VALERY HACHE


In der Runde der letzten Acht trifft Alcaraz nun auf den Kasachen Alexander Bublik. Auf der ATP-Tour sind die beiden bislang noch nicht aufeinander getroffen. Bublik setzte sich zuvor im Achtelfinale klar gegen den Tschechen Jiri Lehecka mit 6:2, 7:5 durch. Seit Anfang 2025 steht der 28-Jährige bei 18 Siegen und nur fünf Niederlagen auf Sand und dürfte Alcaraz vor eine knackige Herausforderung stellen.

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