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Mirra Andrejewa mit dem Siegerpokal und ihrem Hund „Rusty“. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

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Mirra Andrejewa mit dem Siegerpokal und ihrem Hund „Rusty“. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF

French-Open-Siegerin: „Ich möchte auch mir selbst danken“

Mirra Andrejewa hat mit ihrem Triumph bei den French Open am Samstag Geschichte geschrieben. In ihrer Siegerrede äußerte die 19-Jährige emotionale Worte.

In ihrer Aufregung wählte Mirra Andrejewa mit der Suzanne-Lenglen-Trophäe in den Händen zuerst die falsche Position für ihre Siegerrede bei den French Open. Nach einem kurzen Moment der Verwirrung ging die russische Tennisspielerin zur richtigen Stelle – und dankte dann vor allem sich selbst für ihren ersten Grand-Slam-Titel durch den 6:3, 6:2-Finalsieg gegen die polnische Qualifikantin Maja Chwalinska.


„Ich möchte auch mir selbst danken, dass ich an mich selbst glaube, immer hundert Prozent gebe. Dass ich versuche, jeden Tag besser zu werden als Person und Spielerin, auch wenn es hart ist. Und dass ich daran glaube, dass ich es schaffen kann, gegen so viele Dämonen in mir anzukämpfen“, sagte die 19-Jährige. „Nur ich weiß, wie schwer es für mich war und wie nervös ich war während der zwei Wochen.“ Andrejewa dankte aber auch ihrer Trainerin Conchita Martínez für „viele Ratschläge“, und die frühere Topspielerin aus Spanien formte dafür mit den Händen ein Herz.

„Das ist so nervig“

Chwalinska hatte sich zuvor leicht geknickt sogar dafür entschuldigt, dass das Finale nicht spannender gewesen war. „Ich habe mein Bestes versucht, Entschuldigung“, sagte die 24 Jahre alte Außenseiterin. Ihr Lob an die Siegerin versteckte sie in einer lächelnd vorgetragenen Botschaft: „Du bist so jung und so talentiert – das ist so nervig.“

Maja Chwalinska musste mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen. © ANSA / YOAN VALAT

Maja Chwalinska musste mit dem zweiten Platz Vorlieb nehmen. © ANSA / YOAN VALAT

Chwalinska verpasste es, als erst zweite Qualifikantin in der Geschichte einen Grand-Slam-Titel zu gewinnen. Das Kunststück war bislang nur der Britin Emma Raducanu bei den US Open 2021 gelungen. Für die Polin war aber schon der Finaleinzug ein Riesenerfolg. Mit den 1,4 Millionen Euro als Belohnung für Platz zwei sammelte sie in Paris doppelt so viel Preisgeld wie in ihrer gesamten Karriere zuvor. Die 114. der Tennis-Welt war die am niedrigsten gelistete French-Open-Finalistin seit Einführung der WTA-Weltrangliste. Nach dem Turnier wird sie auf Platz 21 springen.

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