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Daniil Medvedev war zum Scherzen aufgelegt. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE

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Daniil Medvedev war zum Scherzen aufgelegt. © APA/afp / FILIPPO MONTEFORTE

„Früher oder später wird auch Sinner verlieren“

16 Mal haben sich Daniil Medvedev und Jannik Sinner schon auf der ATP-Tour duelliert. Im Halbfinale von Rom gibt es am Freitagabend das erste Aufeinandertreffen der beiden auf Sand. Im Vorfeld war der Russe zum Scherzen aufgelegt.

„Es wird interessant, weil es das erste Mal ist, dass wir auf Sand gegeneinander spielen. Für mich wird es ein sehr guter Test sein. Ich glaube, ich habe auf Sand nicht oft gegen absolute Topspieler gespielt wie auf anderen Belägen, weil ich häufig vorher verliere. Aber ich spiele derzeit auf einem ziemlich hohen Niveau“, erklärte Medvedev vor dem 17. Duell der beiden Dauerrivalen.


Sinner hat mit 32 Masters-Siegen in Folge einen neuen Rekord gebrochen. In Rom hat der Südtiroler bis dato nur ein einziges Break kassiert. Medvedev lobte Sinner im Vorfeld über den grünen Klee: „Jannik ist ein großartiger Spieler, der Beste der Welt. Ich werde viel über mein Tennis nachdenken müssen. Ich habe gegen Jannik erst vor Kurzem in Indian Wells gespielt und konnte ihm durchaus Probleme bereiten. Aber das war kein Sandplatz.“

Von 16 Duellen gab es 15 auf Hartplatz und eines auf Gras. In Rom folgt nun die Sandplatz-Premiere. © ANSA / ALEX PLAVEVSKI

Von 16 Duellen gab es 15 auf Hartplatz und eines auf Gras. In Rom folgt nun die Sandplatz-Premiere. © ANSA / ALEX PLAVEVSKI


Der 30-Jährige müsse, wie es sein Viertelfinalgegner Martin Landaluce getan habe, „mit jedem Ball die Linie treffen. Das ist nur ein kleiner Scherz, aber irgendwie stimmt es auch“, erklärte Medvedev.
„Ich muss mit jedem Ball die Linie treffen. Das ist ein kleiner Scherz, aber irgendwie stimmt es auch.“ Daniil Medvedev

Auf die Frage, wie Medvedev seine Chancen in Rom gegen Sinner beziffere, antwortete er mit einem Schmunzeln: „Im Tennis wie im Sport allgemein ist alles möglich. Jannik verliert viel seltener, als er gewinnt – aber: Früher oder später wird auch er verlieren. Um Jannik zu schlagen, muss man sein bestes Tennis spielen. Jeder Schlag muss funktionieren, um ihn unter Druck zu setzen. Das ist nicht einfach.“

Bereitet das Wetter Sorgen?

Das Wetter ist am Freitag in Rom sehr wechselhaft. Bereits tagsüber sind Unterbrechungen und Verschiebungen möglich. Am Abend, zwischen 20 und 21 Uhr, wird ein starkes Gewitter erwartet. Dadurch könnte das Spiel zwischen Sinner und Medvedev (ab 19 Uhr im SportNews-Ticker) gefährdet sein, mit dem Risiko, dass die Partie bis tief in die Nacht dauert. Im schlimmsten Fall könnte die Partie auch auf Samstagvormittag verlegt werden. Doch das ist nur eine Notlösung.

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