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Der TC Rungg wird am Sonntag voll gefordert sein.

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Der TC Rungg wird am Sonntag voll gefordert sein.

Für Runggs Herren steht bereits viel auf dem Spiel

Am zweiten Spieltag der Serie A1 feiern die Herren des TC Rungg Südtirol Yogurteria ihre Heimpremiere gegen den ebenfalls noch sieglosen CT Zavaglia aus Ravenna. Die Damen müssen nach ihrem Auftaktremis gegen den TC Parioli erstmals auswärts antreten. In Casale wartet ein Gegner, den Cheftrainer Manuel Gasbarri zu den stärksten Mannschaften der Liga zählt. Der Rungger Trainer spricht offen von einer schwierigen Saison und großen personellen Sorgen.

Christian Staffler

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Christian Staffler

Erst ein Spieltag ist absolviert, doch für die Herren des TC Rungg Südtirol Yogurteria steht am Sonntag bereits einiges auf dem Spiel. Nach der deutlichen 1:5-Auftaktniederlage beim TC Santa Margherita Ligure empfängt die Mannschaft von Manuel Gasbarri und Marco Bortolotti um 10 Uhr den CT Dario Zavaglia aus Ravenna. Auch die Gäste sind mit einer Niederlage in die neue Serie-A1-Saison gestartet. Wer das direkte Duell verliert, steckt bereits früh im Abstiegskampf.


„Heuer ist es sehr schwierig. Die Serie A1 hat ein ungemein hohes Niveau und unsere Gruppe ist ausgesprochen kompliziert“, macht Runggs Cheftrainer Manuel Gasbarri keinen Hehl aus der schwierigen Ausgangslage. Welche Spieler am Sonntag tatsächlich auf dem Platz stehen werden, kann auch er noch nicht sagen. „Viele unserer Spieler sind derzeit bei verschiedenen Turnieren im Einsatz. Deshalb kann ich noch keine Angaben zur Formation machen.“

Mit dem CT Zavaglia kommt ein traditionsreicher Verein nach Girlan. Der 1931 gegründete Klub zählt zu den ältesten Tennisvereinen Italiens und verfügt über eine starke Nachwuchsabteilung. Dass die Mannschaft aus Ravenna zum Auftakt gegen den CT Palermo mit 2:4 verlor, lag vor allem an den beiden Doppeln.

Ein Brixner im Trikot der Gäste

Besonderes Augenmerk gilt am Sonntag Pietro Orlando Fellin. Der 25-jährige Brixner, aktuell die Nummer 628 der ATP-Weltrangliste, wechselte erst vor dieser Saison zum Verein aus Ravenna. Gut möglich, dass er nun ausgerechnet in seiner Südtiroler Heimat für die Gäste aufschlägt. Mit Caniato und Bagnolini verfügt Zavaglia zudem über zwei starke Eigengewächse. Der einzige Ausländer im Kader, der Bosnier Nerman Fatic, kam beim Saisonauftakt nicht zum Einsatz.
Alexander Weis mit Manuel Gasbarri (r.).

Alexander Weis mit Manuel Gasbarri (r.).

Auch Rungg besitzt auf dem Papier eine beachtliche Auswahl. Neben dem argentinischen Weltklassespieler Tomás Martín Etcheverry stehen unter anderem Stefano Napolitano, Max Houkes, Marc-Andrea Hüsler, Marc Geerts, Franco Agamenone, Alexander Weis, Elmar Ejupovic und Enrico Dalla Valle im Aufgebot. Letzterer stammt aus Ravenna und könnte somit auf Spieler aus seiner Heimat treffen.

Runggs Damen vor einer Herkulesaufgabe

Während die Herren dreimal in Folge Heimrecht genießen, müssen die Damen des TC Rungg Südtirol Kiku nach ihrem 2:2 gegen den TC Parioli nun dreimal hintereinander auswärts antreten. Erste Station ist am Sonntag die Società Canottieri Casale im Piemont.

Und Gasbarri macht wenig Hoffnung auf einen gemütlichen Sonntagsausflug. „Casale hat auf dem Papier die stärkste Mannschaft der gesamten Liga“, sagt der Cheftrainer. „Am ersten Spieltag sind sie allerdings mit dem zweiten Anzug angetreten. Wir müssen abwarten, welche Spielerinnen sie diesmal aufbieten.“

Schlagwörter: Tennis Serie A1 TC Rungg

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