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Alexander Zverev will seinen ersten Grand-Slam-Titel. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

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Alexander Zverev will seinen ersten Grand-Slam-Titel. © APA/afp / JULIEN DE ROSA

Fulminanter Viertelfinalsieg: Zverev ist in Titelform

Tennisspieler Alexander Zverev hat den ersten größeren Härtetest bei den French Open gemeistert und ist dem ersehnten Grand-Slam-Titel einen weiteren Schritt näher gekommen.

Auch nach seinem Statement-Sieg zeigte Alexander Zverev keine großen Emotionen, den ausgelassenen Jubel scheint er sich für die erhoffte Titel-Party von Paris aufzuheben. Dabei hatte der deutsche Tennisstar soeben den ersten größeren Härtetest bei den French Open mit Bravour gemeistert und absolute Titelform bewiesen. Der 29-Jährige gewann das mit Spannung erwartete Viertelfinal-Duell mit Spaniens Jungstar Rafael Jódar (19) mit 7:6 (7:3), 6:1, 6:3 und steht zum fünften Mal im Halbfinale beim Sandplatz-Spektakel.


Eine Titelansage gab es vom Hamburger aber auch danach nicht. „Ich will die Matches gewinnen, die vor mir liegen – das ist mein Ziel“, sagte Zverev. „Ich bin im Halbfinale – aber das ist es für jetzt.“

Zverev ließ Jódar keine Chance. © ANSA / MOHAMMED BADRA

Zverev ließ Jódar keine Chance. © ANSA / MOHAMMED BADRA


Dort trifft der Weltranglistendritte auf Jakub Mensik, der sich in seinem Viertelfinale gegen Joao Fonseca durchgesetzt hat. Zverev bleibt nach dem frühen Ausscheiden von Jannik Sinner und Novak Djokovic sowie dem verletzungsbedingten Fehlen von Carlos Alcaraz Titelkandidat Nummer eins in Roland Garros. Im 41. Anlauf auf der Grand-Slam-Bühne soll für ihn endlich der erste Titel bei einem der vier Major-Turniere her.

Zverev steht im Halbfinale. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON

Zverev steht im Halbfinale. © ANSA / CHRISTOPHE PETIT TESSON


Nach anfänglichen Problemen übernahm Zverev gegen Sensations-Aufsteiger Jódar, der vor einem Jahr noch außerhalb der Top 700 der Weltrangliste gelegen hatte, die Kontrolle und zeigte dem Spanier klar die Grenzen auf. „Das war die beste Vorstellung von Sascha Zverev bei diesem Turnier“, sagte Tennis-Idol Boris Becker bei Eurosport. Nach 2:25 Stunden verwandelte der Olympiasieger von 2021 seinen ersten Matchball gegen einen am Ende entkräfteten Jódar.

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