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Jannik Sinner hat seinen zweiten Sieg gegen einen Top-10-Spieler errungen. © POOL / CLIVE BRUNSKILL

Brillanter Auftritt in Rom: Sinner wirft Tsitsipas hinaus

Was für ein Auftritt von Jannik Sinner im Foro Italico in Rom! In drei Sätzen fegte der 19-Jährige aus Sexten den Griechen Stefanos Tsitsipas vom Platz. Es war der zweite Erfolg des Südtirolers gegen einen Spieler aus den Top 10 der Welt.

Nach dem Sieg gegen David Goffin (im Februar in Rotterdam) hat Jannik Sinner, der in der ATP-Weltrangliste auf Rang 81 liegt, jetzt den zweiten Sieg gegen einen Top-10-Profi errungen. Der Südtiroler ließ Stefanos Tsitsipas in der 2. Runde beim Masters in Rom über weite Teile des Spiels keine Chance und besiegte den Griechen in drei Sätzen mit 6:1, 6:7 (9:11) und 6:2. Die Revanche für das Zweitrunden-Aus gegen denselben Gegner im Vorjahr ist geglückt.

Sinner begann furios. Auf dem „malerischen“ und mit Marmorstatuen umsäumten Pietrangeli-Court, auf dem der Südtiroler zum Auftakt bereits Benoit Paire geschlagen hatte, ließ Sinner den Griechen im ersten Satz nie in das Spiel kommen. Sinner verwandelte seinen dritten Breakball zum ersten Punktgewinn, beim Stand von 3:1 nahm er Tsitsipas den nächsten Service ab. Die Nummer 6 der Welt wirkte nervös und brachte im ersten Satz (6:1 für Sinner) nur ein Aufschlagspiel durch.

Kurzes Zwischenhoch von Tsitsipas
Tsitsipas fing sich auch zu Beginn des zweiten Satzes nicht. Stattdessen kassierte der 22-Jährige das nächste Break. Sinner hingegen war bei eigenem Aufschlag makellos, spielte konzentriert und machte kaum Fehler. Tsitispas hingegen wirkte angeknackst, der ehemalige Next-Gen-Sieger stemmte sich erst spät gegen die drohende nächste Enttäuschung (bei den US Open musste er bereits in Runde 3 gegen Bora Coric die Segel streichen).

Dabei gilt er als Sandplatz-Spezialist und hat im Vorjahr im Madrid-Finale sogar Rafael Nadal besiegt. Heuer hat der Grieche bislang aber kein Match auf Sand absolviert, während Sinner bereits vier Mal auf diesem Untergrund gespielt hat. Schließlich gelang Tsitsipas das Break zum 5:4, anschließend glich er bei eigenem Aufschlagspiel zum 5:5 aus und breakte erneut. Es war die Wende im Spiel. Sinner schlug zwar zurück, doch im Tie-Break-Krimi vergab der Sextner zwei Matchbälle, ehe Tsitsipas seinen dritten Satzball zum 1:1-Ausgleich verwertete.
Der dritte Matchball sitzt
Das Hoch von Tsitsipas war nur von kurzer Dauer. Sinner raffte sich wieder auf und zog mit zwei Breaks im entscheidenden dritten Satz auf 4:0 davon. Schließlich verwandelte Sinner seinen dritten Matchball im Duell zum 6:2 und fixierte damit den Einzug in die 3. Runde des Masters-1000-Turnier in der Ewigen Stadt. Dort trifft Sinner auf Grigor Dimitrov (Bulgarien/ATP 22), der in seinem Zweitrunden-Match Yoshihito Nishioka (Japan/ATP 50) beim schnörkellosen 6:1, 6:0 nicht den Hauch einer Chance gelassen hat.

Autor: cst

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