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Federico Gaio zog am Mittwoch ins Viertelfinale ein. © Marco Corriero

Gröden: Gaio steht im Viertelfinale, Nardi scheitert in Runde 1

Der an Nummer 6 gesetzte Federico Gaio ist beim Challengerturnier in Gröden ins Viertelfinale eingezogen.

Wie schon in der ersten Runde mit Francesco Forti, eliminierte er auch im Achtelfinale einen Qualifikanten. Das Match gegen Altug Celikbilek aus der Türkei war kein Spaziergang, auch wenn Gaio mit 6:4, 7:5 gewann. Celikbilek hatte in seinen ersten drei Matches in Gröden keinen Satz abgegeben und schlug auch am Mittwoch 13 Asse. Gaio nur 8. Aber der Italiener spielte bei seinem Service konzentriert und hatte im gesamten Match keinen Breakball gegen sich. Ein Break pro Satz reichte ihm zum Sieg. Beim Breakball zum 5:6 im zweiten Satz machte Celikbilek einen Doppelfehler. Danach servierte Gaio aus und wartet jetzt auf den Sieger des russischen Duells zwischen Aslan Karatsev und Lucky Loser Evgeni Karlovskiy. Als zweiter Azzurro will am Donnerstag auch Musetti-Bezwinger Roberto Marcora ins Viertelfinale. Er trifft um 12.30 Uhr auf Julian Lenz.

Der 17-Jährige Luca Nardi aus Pesaro hatte seine Chancen, sein Erstrundenmatch zu gewinnen. Aber am Ende setzte sich der Tscheche Tomas Machac, der in der Weltrangliste als Nummer 197 600 Plätze vor ihm liegt, mit 7:6 (4) und 7:6 (8) durch und spielt am Donnerstag im Achtelfinale gegen Martin Klizan aus der Slowakei.

Wer weiß, wie das Match ausgegangen wäre, hätte Nardi seinen Breakball im ersten Game genutzt. Im ersten Tiebreak führte Nardi 2:0, aber Machac machte 5 der nächsten 6 Punkte und holte sich mit seinem vierten Ass den ersten Durchgang nach 47 Minuten. Im zweiten Satz schaffte Nardi das erste Break zum 4:3. Machac gelang das Re-Break und es ging wieder in den Tiebreak, in dem Nardi 5:2 führte und zwei Satzbälle hatte. Aber die letzten drei Punkte machte der Tscheche, der sich damit den Sieg sicherte.

2 Franzosen im Viertelfinale
Die beiden Franzosen Alexandre Muller und Antoine Hoang waren die ersten beiden Spieler, die sich am Mittwoch in Gröden für das Viertelfinale qualifiziert haben. Muller hat im bisher längsten Turniermatch nach über 2:12 Stunden im Achtelfinale Prinoth-Bezwinger Jay Clarke aus Großbritannien mit 7:6 (2), 6:7 (4), 6:3 bezwungen. Ein Break zum 4:2 im dritten Satz entschied die enge Partie, in der Muller bei 5:4 aber noch zwei Matchbälle abwehren musste, als er zum Matchgewinn servierte. Die Nummer 211 der Welt spielt im Viertelfinale am Freitag auf Illya Marchenko aus der Ukraine. Der brauchte am Mittwoch zu seinem Match gegen Hugo Grenier nicht antreten, weil der Franzose erkrankt ist.

Alexandre Muller setzte sich gegen Jay Clarke durch. © Roland Strimmer


Der an Nummer 5 gesetzte Hoang (Nummer 126 der Welt) hat im Achtelfinale den Siegeszug von Qualifikant Pavel Kotov aus Russland gestoppt. Er gewann in etwas mehr als einer Stunde mit 6:2 6:4 und wartet jetzt auf den Sieger des Duells Roberto Marcora gegen Julian Lenz.

Ein Spiel auf hohem Niveau lieferten sich im vorletzten Erstrundenspiel der an Nummer 3 gesetzte Aslan Karatsev aus Russland und Maximilian Marterer aus Deutschland. Der Russe siegte gegen den Gewinner des Challenger-Turniers in Bratislava am letzten Sonntag mit 7:6 (4), 6:2.

Autor: dl/pm

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