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Jannik Sinner steht im Masters-Viertelfinale von Monte Carlo. © APA/afp / VALERY HACHE

Gala-Vorstellung gegen Rublev: Sinner im Viertelfinale

Was für eine Vorstellung von Jannik Sinner: Der Sextner hat bei seinem ersten Sandplatzturnier in dieser Saison gleich das Viertelfinale erreicht. Dafür brauchte es gegen Andrey Rublev einen Gala-Auftritt.

Von:
David Lechthaler

Andrey Rublev (ATP 8) und Jannik Sinner (ATP 12) lieferten sich am Donnerstag in Monte Carlo einen denkwürdigen Fight – mit dem besseren Ende für den Südtiroler. Er bezwang den 24-jährigen Russen nach 0:1-Satzrückstand mit 5:7, 6:1 und 6:3. Damit führt Sinner jetzt im direkten Vergleich gegen Rublev mit 2:1.


Sinner kam auf dem Center Court nicht gut in die Partie: Rublev nahm ihm gleich den ersten Aufschlag ab. Obwohl sich Sinner danach fangen konnte und das Break zum 5:5 schaffte, war Rublev im ersten Durchgang der dominante Spieler. Dies bewies der Vorhandspezialist direkt im Anschluss mit dem Re-Break zum 6:5. In der Folge entschied er per eigenem Aufschlag einen umkämpften ersten Durchgang für sich.

Sinner mit Blase am Zeh
Auch im zweiten Satz musste Sinner gleich das erste Aufschlagspiel abgeben. Obwohl er danach 2 Games in Folge holte, musste Sinner direkt im Anschluss dann behandelt werden. Er hatte – wie schon in Miami – mit einer Blase am Fuß zu kämpfen und musste frisch getapet werden. Nachdem die empfindliche Stelle am rechten Zeh verarztet worden war, war Sinner nicht mehr aufzuhalten. Der 20-Jährige spielte im zweiten Satz sein bestes Tennis, ließ Rublev überhaupt keine Chance mehr und holte sich insgesamt 6 Games in Folge.

Andrey Rublev verzweifelte an Jannik Sinner. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER


Der dritte Durchgang war dann wieder etwas ausgeglichener. Doch Sinner war am Ende nicht aufzuhalten: Der Pusterer verwies den Vorjahresfinalisten in die Defensive und brachte Rublev mit seinen variantenreichen Schlägen immer wieder zur Verzweiflung. Dem Russen war die Wut deutlich anzumerken. Mit einem Break beendete Sinner die Partie nach 2:22 Stunden Spielzeit.
Jetzt gegen Zverev
Damit ist Sinner der einzige Tennisspieler aus Italien, der es beim diesjährigen Masters in Monte Carlo ins Viertelfinale schaffte. Dort trifft Sinner am Freitag auf keinen Geringeren als auf den Weltranglsiten-3. aus Deutschland, Alexander Zverev. Für einen Halbfinaleinzug wird Sinner erneut sein bestes Tennis zeigen müssen.

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