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Geht das Erfolgsduo getrennte Wege? © Jannik Sinner

Heiße Gerüchte: Sinner und Piatti vor Trennung

Eine Corona-Infektion setzt Südtirols Tennisstar Jannik Sinner zurzeit außer Gefecht. Dennoch wird es um den 20-Jährigen nicht ruhig. Eine Meldung, wonach der Sextner und dessen Trainer Riccardo Piatti die Zusammenarbeit beenden sollen, erregt international Aufmerksamkeit.

Dass Jannik Sinner es in die Top-10 der Weltrangliste geschafft hat, ist der Verdienst von Riccardo Piatti. Das hat der Sextner immer so gesagt. Der italienische Tennisguru, der Sinner im Alter von 13 Jahren in seiner Akademie unter seine Fittiche nahm und ihn zu einem der besten Profis der ganzen Welt formte, bezeichnet den Youngster seinerseits als „den talentiertesten Spieler, den ich je hatte“. Die Vater-Sohn-Beziehung soll sich nach übereinstimmenden Medienberichten, die am Freitagabend die Tenniswelt ja fast erschütterten, nun aber dem Ende neigen.


Wie die Gazzetta dello Sport und Sky Sport berichteten, steckt neben Sinners Tennis-Pause nicht nur eine Corona-Infektion, sondern auch die Trennung von Piatti. Sollte sich das bewahrheiten, wäre das eine große Überraschung. Zumal Sinner bei den Australian Open noch erklärt hatte, dass er nach dem Turnier in Melbourne die zweite Phase der Saisonvorbereitung – mit Piatti – absolvieren würde. Auch aufgrund von Sinners Aussagen, wonach ein Super-Coach sein Team ergänzen und keineswegs ersetzen soll, erscheint eine Trennung undenkbar. Offenbar hat sich der 20-Jährige nach der Viertelfinal-Niederlage gegen Stefanos Tsitsipas in Melbourne aber umentschieden.

Fragen über Fragen
Eine weitere Alternative könnte jedoch auch eine einvernehmliche Trennung sein. Der 63-jährige Piatti hatte des Öfteren betont, etwas kürzer treten zu wollen, weswegen er Sinner nur noch vereinzelt zu Turnieren begleitete. Und so betreute meistens Andrea Volpini den Weltranglisten-10. Ein Indiz? Vielleicht, mehr aber auch nicht.

Ob sich die Gerüchte bewahrheiten, werden die nächsten Tagen und Wochen zeigen. Fest steht: Ein Ende der Zusammenarbeit würde zum jetzigen Zeitpunkt völlig überraschend kommen – und in der noch jungen Karriere des Jannik Sinner einen Wendepunkt darstellen.

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