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Jannik Sinner trifft im Achtelfinale der Australian Open auf Stefanos Tsitsipas. © ANSA / LUKAS COCH

Hit gegen Tsitsipas: Sinner brennt auf Revanche

Nach dem unglaublichen Comeback gegen Marton Fucsovics wartet auf Jannik Sinner im Achtelfinale der Australian Open nun der Grieche Stefanos Tsitsipas. Der 24-Jährige stellt bei diesem Turnier die bisher größte Hürde für den Südtiroler dar.

Am Sonntag um 9 Uhr MEZ (Liveticker auf SportNews) trifft Jannik Sinner (ATP 16) im Achtelfinale der Australian Open auf Stefanos Tsitsipas (ATP 4). Die Partie der beiden Ausnahmekönner wird nicht nur in Südtirol mit Spannung erwartet, denn die ganze Tennis-Welt blickt auf den Achtelfinal-Kracher in Melbourne. Der Grieche stand in den letzten beiden Austragungen des Turniers jeweils im Halbfinale und besiegte Sinner sogar vor einem Jahr im Viertelfinale. Der Südtiroler muss vor dem 24-Jährigen also auf der Hut sein, kann aber auf seine gute Form bauen und sich beim Griechen revanchieren.


Allen voran muss hier die Wendung in der dritten Runde gegen den Ungarn Marton Fucsovics (ATP 78) genannt werden. Nach ernüchternden zwei Sätzen gab Sinner nur noch drei Games ab und marschierte mit einem Kraftakt über den 30-jährigen Routinier hinweg in die nächste Runde (4:6, 4:6, 6:1, 6:1 und 6:0). Die beiden vorherigen Aufgaben gegen Tomas Martin Etcheverry aus Argentinien (ATP 79) und dem Briten Kyle Edmund (ATP 581) löste der Südtiroler da schon einfacher und gewann jeweils in 3 Sätzen. Trotzdem setzen die Experten auf Tsitsipas. Vor allem auch, da dieser die letzten 3 Partien gegen Sinner allesamt gewann.


Stefanos Tsitsipas steht zwischen Sinner und dem Viertelfinal-Einzug. © ANSA / JOEL CARRETT


Der Grieche hielt sich bei den diesjährigen Australian Open dahingegen nie lange mit seinen Gegnern auf. Den Niederländer Tallon Griekspoor (ATP 63), Rinky Hijikata (ATP 169) aus Australien und den Franzosen Quentin Halys (ATP 61) ließ der 24-Jährige allesamt mit 3:0-Sätzen schnell links liegen. In Melbourne ist er also ein Garant für Spektakel. Dabei zeigte Tsitsipas großes Tennis und überzeugte vor allem mit seinem Aufschlag als gefährlichste Waffe. Auf Nummer 3 gesetzt, zählt der Grieche zum engeren Kreis der Favoriten und stellt für Sinner die bisher größte Hürde des Turniers dar. Gelingt dem Südtiroler die Revanche für die jüngsten Niederlagen und das Ausscheiden im Vorjahr?


Sinner will sich gegen Tsitsipas revanchieren. © ANSA / FAZRY ISMAIL


Jannik Sinner könnte also zu den überraschenden Niederlagen so vieler Favoriten beitragen. Neben Rafael Nadal (ATP 2) und Casper Ruud (ATP 3) sind mittlerweile Daniil Medvedev (ATP 8) und Taylor Fritz (ATP 9) ebenfalls nicht mehr dabei. Im Viertelfinale könnte es der Südtiroler möglicherweise mit dem Kanadier Felix Auger-Aliassime (ATP 7) zu tun bekommen.

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