
Das Kühleis ist bei Jannik Sinner gefragt. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV
Hitze wieder ein Thema? Sinner bleibt gelassen
Um 14 Uhr (MESZ) absolviert Jannik Sinner am Dienstag in Wimbledon sein Viertelfinale gegen den Deutschen Jan-Lennard Struff (ATP 74). Vor dem Match musste sich der 24-Jährige wieder mit dem Hitzethema auseinandersetzen.
06. Juli 2026
Von: leo
Es ist über einen Monat her, seit Jannik Sinner in Roland Garros unter anderem der großen Hitze zum Opfer fiel und überraschend in der zweiten Runde ausschied. Die Temperaturen in Wimbledon meinten es mit den Spielern bisher deutlich besser. Ausgerechnet in der wichtigsten Phase des Turniers wird die Hitze jedoch wieder zum Thema.
In London werden an den nächsten Tagen Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke erwartet. Und obwohl Rasentennis weniger kräftezehrend als Sandplatztennis ist, dürfte der physische Faktor eine größere Rolle spielen als bei milderen klimatischen Bedingungen. Sinner wurde nach seinem Achtelfinalsieg gegen Shintaro Mochizuki darauf angesprochen.
Sinner fühlt sich gewappnet
„Ich weiß nicht, wann sie meine Partie ansetzen, aber ich bin mit allem zufrieden“, sagte Sinner. Wie am Montag bekannt wurde, absolviert er auf dem kleineren Court No. 1 das erste Match um 13 Uhr Ortszeit. „Ich habe das Gefühl, dass ich gut vorbereitet bin. Unser Team hat gute Arbeit geleistet. Was zuvor passiert ist, gehört der Vergangenheit an“, spricht der Sextner seine Probleme an. „Wir werden sehen, ob wir eine Lösung gefunden haben. Wenn nicht, werden wir weiterarbeiten.“Jannik Sinner will in die nächste Runde. © ANSA / ADAM VAUGHAN
Sicher ist: Angesichts des gegnerischen Spielstils werden lange, kräfteraubende Ballwechsel wohl Mangelware sein. Struff ist bekannt für seine wuchtigen Aufschläge, Netzangriffe und aggressiven Returns. Rallyes mit mehr als zehn Schlägen sind bei ihm eine Seltenheit. Darauf wird sich Sinner einstellen müssen. Die Hitze dürfte hingegen nur eine Nebenrolle spielen.
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