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Auf der Rod Laver Arena sollen inhumane Temperaturen herrschen. © APA/afp / DAVID GRAY

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Auf der Rod Laver Arena sollen inhumane Temperaturen herrschen. © APA/afp / DAVID GRAY

Hitzewelle treibt auch Sinner Sorgenfalten ins Gesicht

Bislang meinte es das Wetter bei den Australian Open gut mit den Athletinnen und Athleten. Ausgerechnet am Samstag ändert sich das jedoch – just an jenem Tag, an dem Jannik Sinner sein Drittrundenmatch gegen Eliot Spizzirri (ATP 85) bestreitet.

In seinen ersten beiden Partien in Melbourne durfte der Südtiroler jeweils in der Night Session um 19 Uhr Ortszeit antreten. Angenehme Temperaturen um die 20 Grad Celsius und ein leichter Wind sorgten dabei für ideale Bedingungen. Für das kommende Wochenende sagen die Meteorologen jedoch einen markanten Wetterumschwung voraus. In Melbourne, bekannt für sein wechselhaftes Klima, könnten die Temperaturen auf bis zu 40 Grad Celsius klettern.


Gut möglich also, dass die sogenannte Hitzeregelung greift und die Partie zwischen Sinner und Spizzirri ab 2 Uhr MEZ bei geschlossenem Dach ausgetragen wird. Dagegen hätte der Weltranglistenzweite sicher nichts einzuwenden, da ihm extreme Hitze seit jeher zu schaffen macht. Im Vorjahr etwa hatte der 24-Jährige im Achtelfinale gegen Holger Rune unter ähnlichen Bedingungen mit Schwindel und Unwohlsein zu kämpfen. Ein defektes Netz kam ihm damals zugute, da er die Unterbrechung für eine Abkühlung in der Umkleidekabine nutzen konnte.

Spizzirri voller Vorfreude

„Ich weiß, dass es am Samstag sehr heiß sein wird“, meinte Sinner nach seinem Sieg gegen James Duckworth. „Es ist sehr wichtig, alle Aspekte abseits des Platzes zu pflegen: Gut zu schlafen, gut zu essen und ausreichend hydriert zu sein. Es wird auf jeden Fall eine große Herausforderung, auf die ich mich bestmöglich vorbereiten muss.“

Jannik Sinner muss der Hitze trotzen. © ANSA / JOEL CARRETT

Jannik Sinner muss der Hitze trotzen. © ANSA / JOEL CARRETT


Sein Gegner hingegen dürfte mit der Hitze bestens vertraut sein, denn Spizzirri spielte vier Jahre lang an der University of Texas. „Es wird unglaublich viel Spaß machen“, sagte der US-Amerikaner im Vorfeld des Duells. „Ich bin zwar kein Italiener, habe aber Wurzeln in Kalabrien. Ich freue mich auf diese großartige Erfahrung und bin dankbar, mich mit einem der besten Spieler der Welt messen zu dürfen.“

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