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Antoine Hoang zog ins Finale ein. © Roland Strimmer

Hoang und Ivashka spielen in Gröden um den Titel

Der an Nummer 2 gesetzte Weißrusse Ilya Ivashka und die Nummer 5 Antoine Hoang aus Frankreich spielen am Sonntag um 11 Uhr im Finale des Challenger-Turniers in Gröden um den Titel.

Für den Sieger geht es um 80 Weltranglistenpunkte und ein Preisgeld von 6190 Euro. Ivashka, die Nummer 113 der Welt, hat heute den an Nummer 3 gesetzten Russen Aslan Karatsev mit 6:4, 6:4 eliminiert. Davor hat Hoang das erste Halbfinale gegen seinen französischen Landsmann Alexandre Muller mit 3:6, 6:2, 6:2 für sich entschieden. Das bisher einzige Duell zwischen den beiden Finalisten hat Ivashka vor zwei Jahren in der Qualifikation für das ATP-Turnier in Antwerpen mit 6:3, 6:3 gewonnen. Ivashka geht auch als leichter Favorit in das Finale gegen Hoang, der in der Weltrangliste aktuell auf Rang 126 liegt.

Das zweite Halbfinale zwischen Ivashka und Karatsev hat nicht zuviel versprochen. Die beiden lieferten sich ein großes Spiel, in dem der Russe das erste Break im zweiten Game schaffe und 4:1 in Führung ging. Aber dann kam Ivashka, holte sich sieben Games in Folge und schaffte es, Karatsev dreimal in Serie den Aufschlag abzunehmen und 6:4, 2:0 in Führung zu gehen. Das frühe Break im zweiten Satz reichte zum Matchgewinn, auch wenn Karatsev alles versuchte. Aber einen Breakball im sechsten Game wehrte Ivashka mit einem Ass ab. Als der Weißrusse zum Matchgewinn aufschlug, hatte Karatsev zwei weitere Breakbälle, aber beide Male landete der Return nicht im Feld. So zog Ivashka nach 1:26 Stunden ins Finale ein und spielt am Sonntag um seinen zweiten Challenger-Titel in diesem Jahr nach dem Sieg in Istanbul.

Hoang bestreitet morgen das vierte Challenger-Finale seiner Karriere und macht Jagd auf den zweiten Titel nach Eckental 2018. Im ersten Halbfinale hatte Muller den besseren Start erwischt. Einen Tag nach dem Marathon-Sieg über Illya Marchenko nutzte er seine einzige Breakchance im vierten Game zur 3:1-Führung.Das reichte, um den ersten Satz zu gewinnen. Hoang wurde nervös, aber seine vierte Chance nutzte er, um im zweiten Satz das Break zum 4:2 zu schaffen. Danach nahm das Spiel eine unerwartete Wende. Ende des Satzes zog sich Muller eine Bauchmuskelzerrung zu, kassierte nach zwei Doppelfehlern ein zweites Break zum 2:6 und holte den Physiotherapeuten auf den Platz, um sich behandeln zu lassen. Die Verletzung behinderte Muller vor allem beim Aufschlag im dritten Satz. Mehrmals musste er sogar von unten aufschlagen. Nicht ohne Mühe schaffe Hoang zwei Breaks und damit den Einzug ins Finale.

Souveräner Sieg im Doppel von Begemann/Olivetti
Andre Begemann aus Deutschland und der Franzose Albano Olivetti haben bei der 11 Ausgabe des Challenger-Turniers in Gröden den Titel im Doppel gewonnen. Die großen Favoriten hatten auch im Finale am Samstagnachmittag gegen die Zwillinge Ivan und Matej Sabanov aus Kroatien keine Mühe und siegen in exakt einer Stunde mit 6:3, 6:2.

Andre Begemann (links) und Albano Olivetti holten sich den Sieg. © Roland Strimmer


Begemann/Olivetti haben damit im Verlauf des Turniers keinen einzigen Satz abgegeben. Sie kassieren jeweils ein Preisgeld von 1335 Euro und 80 Punkte für die Weltrangliste. Olivetti hat in Gröden schon zum zweiten Mal im Doppel gewonnen. 2016 siegte er mit Kevin Krawietz, der in dieser Woche an der Seite von Andreas Mies bei den ATP Finals in London im Einsatz war. Olivetti ist der zweite Spieler nach Antonio Sancic, der in Gröden im Doppel nun zweimal gewonnen hat. Der Kroate siegte 2017 und 2019 und stand insgesamt viermal im Finale.

Autor: pm

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