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Jannik Sinner spielt am Dienstag im Viertelfinale gegen Novak Djokovic. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

„Hoffentlich ist dies der Beginn einer Spitzenrivalität“

Es war das Duell um die Zukunft des Tennis-Sports. Jannik Sinner gegen Carlos Alcaraz, zwei Namen, die in den nächsten Jahren der ATP-Tour ihren Stempel aufdrücken sollen. Bei der jüngsten Ausgabe dieser sich anbahnenden Rivalität war es Sinner, der den Titel des Platzhirsches für sich beanspruchte.

In 4 Sätzen bezwang der Südtiroler den 19-Jährigen Spanier in über 3 Stunden am Center Court von Wimbledon. Nachdem Jannik Sinner vor einigen Tagen seinen ersten Tour-Sieg auf Gras feiern durfte, geht nun die Erfolgsgeschichte des 20-jährigen in Wimbledon weiter: „Sicherlich ist der Rasen ein anderer Untergrund. Aber im Allgemeinen denke ich, dass ich mich im Vergleich zu früher verbessert habe, so wie er (Alcaraz) es auch getan hat. Ich denke, dieses Mal haben wir beide gezeigt, dass wir körperlich stark sind, denn der Kampf war ziemlich schwer,“ meinte der Sextner nach seinem Sieg gegen Alcaraz.


Der Südtiroler bleibt auch in guten Zeiten immer bescheiden und hat für seinen auf lange Sicht gesehen vielleicht bitteren Rivalen nur positives übrig: „Carlos und ich haben beide sehr gutes Tennis gezeigt und eine tolle Einstellung. Hoffentlich ist dies der Beginn einer Spitzenrivalität, aber man weiß ja nie, was passieren kann. Es gibt so viele andere Spieler, die unglaublich gut spielen, obwohl wir beide im Moment die Jüngsten auf den vorderen Plätzen der Rangliste sind. Wir werden sehen.“ Es war dies Sinners erster Erfolg überhaupt gegen den Jungstar aus Südostspanien. Dieser hatte in den bisherigen beiden Aufeinandertreffen stets die Oberhand behalten.

En Bild, das sich der Tenniswelt noch öfters bieten wird. © APA/afp / ADRIAN DENNIS

Das Match am Sonntag versprach so einiges für die Zukunft. Packende Ballwechsel und atemberaubende Winner auf beiden Seiten. Der erste Sieg Sinners über den Spanier verlangte dem Südtiroler alles ab: „Es ist schwierig, nach einem verpassten Matchball wieder anzufangen,aber das gehört zum Spiel. Ich bin zufrieden damit, wie ich zu Beginn des vierten Satzes reagiert habe. Ich versuchte, ein paar Dinge taktisch zu ändern, was mir dann auch gelungen ist. Aber auch er hat irgendwann angefangen, etwas anderes zu versuchen und sein Spiel zu variieren.“
„Novak spielt sehr gut, aber ich würde mein Bestes geben.“ Jannik Sinner

Sinner steht nun vor seinem bereits drittem Viertelfinale eines Grand-Slam-Turniers in seiner noch jungen Karriere. Dort wartet einer der besten Tennisspieler aller Zeiten: Novak Djokovic. Der Serbe setzte sich am Sonntag gegen den Niederlander Tim van Rijthoven in vier Sätzen durch und bittet nun Sinner zum Duell der Generationen. Der Südtiroler sprach direkt nach dem Sieg gegen Alcaraz über ein mögliches Aufeinandertreffen: „Ein Match gegen Djokovic? Es würde natürlich ein schwieriges Spiel werden. Novak spielt sehr gut, aber ich würde mein Bestes geben. Das ist das Mindeste, was ich tun kann: Jeden Moment auf dem Platz genießen, was ich auch gegen Alcaraz getan habe. Das Hauptziel ist jetzt, sich für das nächste Spiel so gut wie möglich zu erholen.“





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