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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © APA/afp / THIBAUD MORITZ

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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © APA/afp / THIBAUD MORITZ

„Ich als Sinner-Trainer? Das wird nie passieren“

Um Jannik Sinner ranken sich die verschiedensten Trainer-Gerüchte für die Zukunft. Nun wurde einem der größten Trainer der Tennis-Geschichte die Frage gestellt – und die Antwort ist klar.

Thomas Debelyak

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Thomas Debelyak

Jannik Sinner und sein Trainer für die neue Saison: Das ist und bleibt ein Thema, das die Tenniswelt bewegt. Einiges deutet darauf hin, dass sich Supercoach Darren Cahill nach dieser Saison zurückziehen wird. Offiziell ist natürlich noch nichts, und somit ist eine Überraschung – sprich ein Cahill-Verbleib – auch noch nicht vom Tisch. Dennoch brodelt es in der Gerüchteküche.


Juan Carlos Ferrero (der Ex-Trainer von Carlos Alcaraz) ist ein Name, der immer wieder genannt wird. Genauso wie jener von Magnus Norman, dem Ex-Coach von Stan Wawrinka. Nun wurde auch Toni Nadal zu dieser Causa interviewt – und gefragt, ob er sich vorstellen könne, eines Tages mal Jannik Sinner oder Carlos Alcaraz zu trainieren.

Toni Nadal (links) mit seinem Neffen Rafael Nadal, 22-facher Grand-Slam-Sieger. © AFP / ERIC FEFERBERG

Toni Nadal (links) mit seinem Neffen Rafael Nadal, 22-facher Grand-Slam-Sieger. © AFP / ERIC FEFERBERG


Toni Nadal ist einer der größten Tennistrainer der Geschichte, zumal sein Neffe Rafael Nadal unter seiner Regie 16 der 22 Grand-Slam-Titel gewann. Dass Toni aber eines Tages Trainer der beiden neuen Superstars wird, schließt er aus. „Ich denke, das wird nie passieren. Ich werde weder den einen, noch den anderen trainieren“, so Toni Nadal im Interview mit 20 Minutos. Er liefert auch gleich den klaren, aber einfachen Grund mit: „Mittlerweile bin ich raus aus dem Geschäft.“

Toni Nadal sieht Carlos Alcaraz vorne

Von 2021 bis 2024 trainierte Toni Nadal den Kanadier Felix Auger-Aliassime, seitdem verfolgt er das Tennisgeschehen nur mehr als Beobachter. Und er ist beeindruckt von der Rivalität zwischen Alcaraz und Sinner. „Ich kenne ihre Methoden nicht im Detail, aber es ist klar, dass sie funktionieren. Die beiden leisten herausragende Arbeit“, so Toni Nadal, der von den beiden Superstars seinen spanischen Landsmann favorisiert. „Wenn ich zwischen den beiden aussuchen müsste, wäre es Carlos. Mir gefällt sein Spielstil.“

Superstar Carlos Alcaraz. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

Superstar Carlos Alcaraz. © APA/afp / HECTOR RETAMAL


Toni Nadal ergänzt: „Ich kann nicht sagen, wer von den beiden der bessere Spieler ist, aber ich würde eher zu Carlos tendieren. Er ist ein intelligenter Junge und sehr vielseitig auf dem Feld.“ Heuer durften sich die Tennis-Fans nicht sehr oft über das Gigantenduell Sinner gegen Alcaraz freuen. Zuerst war der Spanier vier Monate lang verletzt, dann erwischte es den Südtiroler, der seit Mitte Juli kein Match mehr bestritten hat und heuer nicht mehr spielen wird.

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