„Ich hatte Angst“: Sinner erklärt Schreckmoment
Der Gegner stellte Jannik Sinner am Montag nicht vor Probleme, dafür aber ein ungewöhnlicher Moment im Kabinentrakt. Nach dem Match gegen Alexei Popyrin bezog der gut gelaunte Sextner dazu Stellung.
11. Mai 2026
Von: leo
Erneut kein Break kassiert, erneut keine wichtigen Körner gelassen, erneut glasklar gewonnen – das Fazit, das Jannik Sinner am Montag zog, war sehr positiv. „Die Bedingungen haben es heute nicht einfach gemacht, weil es sehr windig war“, sagte der Südtiroler nach dem 6:2, 6:0-Sieg gegen den Australier. „Er hatte etwas Schwierigkeiten mit seinem ersten Aufschlag, was ich nutzen konnte. Auf seinen zweiten Service habe ich sehr gut returniert. Ich bin rundum zufrieden.“
Fiel die Analyse des Sieges kurz und bündig aus, so entlockte Moderator Prakash Amritraj bei Tennis Channel Sinner ein Lachen: Vor der Partie nahm der Sextner im Kabinentrakt eine Schutzstellung ein, als er hörte, wie die Frecce Tricolori über den Foro Italico rauschten. „Ich hatte Angst, weil ich ziemlich überrascht war“, sagte Sinner. „Wenn man nicht draußen ist, versteht man nicht, was los ist. Die Jets sind sehr laut.“ Der 24-Jährige berichtete, dass es sich aber nur um eine Probe gehandelt habe, ehe am Dienstag der große Auftritt folgen sollte.
Der Publikumsliebling: Jannik Sinner © ANSA / ETTORE FERRARI
Anschließend sprach Sinner von einem besonderen Gefühl, das er in Rom von Tag zu Tag erlebe. Seit 2023 gibt es nämlich eine Metallbrücke, die die Umkleidekabinen mit den Plätzen verbindet. In der Hoffnung, die großen Stars live zu Gesicht zu bekommen, harren darunter tausende Tifosi aus. „Das ist jedes Mal beeindruckend“, betonte Sinner. „Es ist lustig, denn ich komme aus einem sehr kleinen Dorf, in dem es wohl weniger Einwohner gibt, als die Anzahl der Fans unter der Brücke.“
Ein dankbarer Sinner
Sinner sei sehr froh, mit seinen Erfolgen diese Euphorie entfacht zu haben. Der Weltranglistenerste verweist jedoch auch darauf, dass er nicht allein dafür verantwortlich ist. „Der Tennissport in Italien befindet sich im Wachstum. Wir Spieler fühlen es. Selbst wenn es mal nicht so gut läuft, stehen die Fans hinter uns. Ich bin sehr froh, Teil dieser Bewegung zu sein“, erklärte Sinner abschließend.Profil bearbeiten
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