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Mirra Andreeva schlug mit ihrem Schläger auf den Kopf. © ANSA / NEIL HALL

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Mirra Andreeva schlug mit ihrem Schläger auf den Kopf. © ANSA / NEIL HALL

„Ich höre auf“: Tränen bei Tennis-Superstar

Das mit Spannung erwartete Duell zwischen Mirra Andreeva und Barbora Krejcikova hielt am Mittwoch in Wimbledon, was es versprach. Die unterlegene Russin fand am Match jedoch überhaupt keinen Gefallen. Mit einer impulsiven Reaktion sorgte sie für Schlagzeilen.

Vor weniger als einem Monat schwebte Mirra Andreeva auf Wolke 7. Mit nur 19 Jahren gewann die Russin in Roland Garros ihren ersten Grand-Slam-Titel. An diesen Erfolg wollte der Teenager in Wimbledon anschließen. Stattdessen musste sie aber am Mittwoch das Aus in der zweiten Runde hinnehmen. Im Duell mit der Wimbledon-Siegerin von 2024, Barbora Krejcikova (WTA 38), verlor Andreeva mit 6:4, 5:7 und 4:6.


Das Match bot unheimliche Spannung und noch mehr Drama. Die Tschechin führte im dritten Satz schon mit 5:2, ehe sie sieben (!) Matchbälle bei eigenem Aufschlag ungenutzt ließ. Andreeva kam auf 4:5 aus ihrer Sicht heran und hatte die Möglichkeit, auf 5:5 zu stellen. Das gelang nicht, denn beim achten Matchball packte Krejcikova zu.


Die völlig entnervte Andreeva warf daraufhin ihren Schläger in Richtung ihres Stuhls. Zudem rief sie zu ihrer Box, die sie schon während des gesamten Matches ignoriert hatte: „I quit“ – zu Deutsch: „Ich höre auf.“ Zuvor hatte sich die Russin mehrmals mit dem Schläger gegen den Kopf geschlagen. Ein Beweis dafür, dass bei der Weltranglistenfünften die Nerven blank lagen.

Es kullern die Tränen

Auch auf der Pressekonferenz zeigte sich Andreeva äußerst emotional. „Ich werde ein paar Tage brauchen, um mich davon zu erholen“, sagte sie mit Tränen in den Augen. Immerhin revidierte sie die Aussage, aufhören zu wollen, umgehend. „Danach werde ich auf den Trainingsplatz zurückkehren und entscheiden, welche meine nächsten Turniere sein werden.“

Barbora Krejcikova steht in der dritten Runde. © ANSA / NEIL HALL

Barbora Krejcikova steht in der dritten Runde. © ANSA / NEIL HALL


Krejcikova kann hingegen weiterhin von ihrem zweiten Wimbledon-Titel träumen. In der dritten Runde trifft die Tschechin auf ihre Landsfrau Nikola Bartunkova (WTA 48).

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