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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © ANSA / ADAM VAUGHAN

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Tennis-Superstar Jannik Sinner. © ANSA / ADAM VAUGHAN

„Ich war besser als Sinner, doch dann…“

Jannik Sinner ist in New York der große Abwesende. Nun hat einer seiner Rivalen aber dennoch über ihn gesprochen.

Seit mittlerweile zwei Monaten ist Jannik Sinner der große Abwesende auf der Tennis-Tour. Der Sextner Superstar, die Nummer 1 der Welt, schlägt sich mit einer Knieverletzung herum. Läuft alles nach Plan, dann kehrt Sinner Ende des Monats in Peking wieder in den Wettkampfmodus zurück.


Sein bislang letztes Match hatte Sinner am 12. Juli bestritten. Es war das Finale von Wimbledon, das der Südtiroler gegen Alexander Zverev für sich entscheiden konnte und den fünften Grand-Slam-Sieg feiern durfte. Ausgerechnet jenes Match wurde nun wieder zum Gesprächsthema. Denn Zverev behauptet: Er war der bessere Spieler, bis etwas Unerwartetes passierte.

Ein fataler Sturz für Zverev

„Ich war sehr froh, dass ich das Finale von Wimbledon erreicht habe. Aber ich war auch etwas verärgert, dass ich das Match verloren habe“, sagte er in einer Fragerunde mit John McEnroe. Was den Deutschen, der aktuell der ärgste Widersacher von Sinner im Kampf um die Nummer 1 in der Weltrangliste ist, so ärgerte? „Ich habe gespürt, dass es läuft. Ich habe den ersten Satz gewonnen, den zweiten im Tie-Break verloren und war im dritten dran. Ich war zu dem Zeitpunkt besser als Sinner, aber dann bin ich ausgerutscht.“

Zverev kam in Wimbledon zu Sturz, das war am Ende fatal. © ANSA / TOLGA AKMEN

Zverev kam in Wimbledon zu Sturz, das war am Ende fatal. © ANSA / TOLGA AKMEN


Was Zverev damit genau meint? Im dritten Satz kam es zum Schreckmoment, als Zverev nach einem Ballwechsel hinfiel. „Meine zwei Knie sind zusammengeprallt, von da an hatte ich große Mühe beim Service. Ich konnte nicht mehr hochspringen. Jannik hat von da an versucht, die Ballwechsel länger zu gestalten, und schließlich gewann er den dritten und vierten Satz“, so Zverev, der ergänzt: „Ich habe gespürt, dass ich dieses Match und Wimbledon gewinnen konnte. Aber so ist es nun mal. Ich hoffe, dass ich eines Tages diese Trophäe in die Höhe strecken kann.“

Nun ist Zverev aber erst einmal bei den US Open noch im Rennen. Dort will er in der Nacht auf Donnerstag ins Halbfinale einziehen. Die aktuelle Nummer 2 der Welt ist – gemeinsam mit Ben Shelton (ATP 8) – der einzige verbliebene Top-10-Spieler im Turnier.

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