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In Indian Wells ist alles bereit. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CLIVE BRUNSKILL

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In Indian Wells ist alles bereit. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CLIVE BRUNSKILL

Im verrückten Tennisparadies: Jetzt legt Sinner los

Endlich kehrt Jannik Sinner auf die Tennis-Bühne zurück! Am Freitag wird der Sextner Superstar erstmals in Indian Wells aufschlagen, nun kennt er im verrückten Tennisparadies seinen Gegner.

Die Masters-Turniere zählen nach den Grand Slams und den ATP-Finals zu den wichtigsten Wettbewerben im Tenniszirkus. Irgendwie ist es deshalb schwer zu glauben, dass ein solches Großevent in einer 5.000-Einwohner-Gemeinde über die Bühne geht. Doch genau das ist in Indian Wells der Fall.


Die Stadt liegt mitten in der Wüste des Coachella Valley, wo im Sommer Temperaturen von über 40 Grad erreicht werden. Das heiße, trockene Klima macht Indian Wells für viele Menschen als dauerhaften Wohnort weniger attraktiv. Zudem ist der Ort eher ein Resort- und Ferienziel als eine klassische Stadt: Viele Immobilien gehören zu Golfanlagen, Hotels und luxuriösen Wohnanlagen und werden nur saisonal genutzt, etwa von Zweitwohnsitzbesitzern im Winter.

Jannik Sinner schlägt auf. © APA/afp / KARIM JAAFAR

Jannik Sinner schlägt auf. © APA/afp / KARIM JAAFAR


Doch ein mal im Jahr verwandelt sich dieses schläfrige Städtchen in ein verrücktes Tennisparadies. Anfang März kommen die großen Stars in die Wüste Kaliforniens – und mit ihnen rund 500.000 Fans, die über die zwei Wochen verteilt nach Indian Wells strömen. Damit ist das Turnier in Indian Wells eines der bestbesuchten im gesamten Tenniszirkus.

Zweitgrößtes Tennisstadion der Welt

Außerdem speziell: Der Center Court im Indian Wells Tennis Garden bietet Platz für 16.100 Zuschauer. Somit ist diese Arena hinter dem Arthur Ashe Stadium in New York die größte permanente Tennisarena der Welt. Auch deshalb wird Indian Wells von den Spielern oft als „Tennis Paradise“ bezeichnet.

Spektakel ist in Indian Wells garantiert. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CLIVE BRUNSKILL

Spektakel ist in Indian Wells garantiert. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / CLIVE BRUNSKILL


Auch Jannik Sinner freut sich auf das Turnier in der Wüste, allerdings wartet er dort noch auf seinen großen Erfolg. Zwei mal schaffte er es ins Halbfinale, weiter ging es noch nie. Das soll sich heuer ändern. Nach seinem Freilos in Runde eins trifft der Sextner Superstar auf den Tschechen Dalibor Svrcina (ATP 109), der sich in der ersten Runde gegen James Duckworth durchsetzte. Das erste Sinner-Match steigt voraussichtlich in der Nacht auf Samstag (MEZ).

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