
Jannik Sinners Outfit bei den French Open. © APA/afp / DIMITAR DILKOFF
In der Mittagshitze: Sinner in Paris gefordert
Die Tennis-Stars leiden derzeit unter der enormen Hitze in Paris. Nun betrifft dies auch Jannik Sinner, denn bei seinem Zweitrundenmatch am Donnerstag soll es auch für ihn richtig heiß werden.
27. Mai 2026
Von: dl
Bei seinem Auftaktsieg am Dienstag gegen Clement Tabur durfte Sinner die Night Session spielen. Zwei Tage später ist Sinner in Paris erstmals untertags gefordert – und zwar genau zur Mittagszeit um 12 Uhr (live im SportNews-Ticker). Am Donnerstag sind in Paris wieder bis zu 33 Grad Celsius gemeldet. Die enorme Hitze machte vielen Tennis-Assen in den letzten Tagen bereits zu schaffen.
Etwas überraschend spielt Sinner genau zur Mittagszeit – und nicht ab dem Nachmittag (wie es normalerweise viele der Top-Spieler machen). Vielleicht auch auf eigenen Wunsch, weil es gegen 16 Uhr im Vergleich noch heißer werden könnte. Die heftige Sonneneinstrahlung ist auch spielerisch ein Problem für die Profis. Oft war zu beobachten, wie die Spieler beim Ballwurf die Aufschlagbewegung abbrachen.
Enorme Hitze bei den French Open
Viele Tennisprofis stöhnen derzeit über eine für Ende Mai ungewöhnliche Hitze – und auch viele Besucher, Linienrichter und Ballkinder leiden unter den Bedingungen. Das Erstrundenmatch von Andrey Rublev gegen Ignacio Buse musste kurz unterbrochen werden, weil ein Ballmädchen wackelig auf den Beinen war und beinahe ohnmächtig geworden wäre. Der Kanadier Gabriel Diallo gab wegen der extremen Hitze in der ersten Runde auf.Sinner trifft am Donnerstag auf den Argentinier Juan Manuel Cerundolo. © juanmanuelcerundolo
Manche nahmen eine medizinische Auszeit. Die meisten legen sich in den Matchpausen nasse Handtücher in den Nacken und große Eiswürfelbeutel auf den Kopf. Schatten spendet währenddessen der von Ballkindern gehaltene Sonnenschirm. US-Star Coco Gauff legt gar ihre Ersatzschläger in die Kühlbox neben der Bank.
Am Donnerstag bekommt es Sinner also ab 12 Uhr mit Juan Manuel Cerundolo zu tun. Der 24-Jährige aus Buenos Aires ist ein echter Sandplatzspezialist und als Südamerikaner die heißen Temperaturen eher gewohnt als Sinner. Cerundolo ist momentan die Nummer 56 der Welt. Er ist nicht zu verwechseln mit seinem älteren Bruder Francisco, der auf Platz 26 klassiert ist. Hitze hin oder her: Alles andere als ein Drittrundeneinzug Sinners wäre eine Sensation.
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