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Jannik Sinner hat seine Form getestet. © APA/afp / DAVID GRAY

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Jannik Sinner hat seine Form getestet. © APA/afp / DAVID GRAY

Sinner schlägt Auger-Aliassime – und scherzt

Am Freitag hat Jannik Sinner sein letztes Testmatch vor den Australian Open bestritten. Dabei ließ der Südtiroler schon einmal aufhorchen – und zwar nicht nur sportlich.

Sinner schlug in der ausverkauften Rod Laver Arena in einem Showkampf den Kanadier Felix Auger-Aliassime mit 6:4, 4:6 und 10:4 (im Super-Tiebreak). Dafür brauchte er knapp zwei Stunden.


Natürlich ist das Resultat bei einem solchen Match nicht der wichtigste Aspekt, dennoch zeigte der Südtiroler positive Signale. Sinner nutzte die Partie, um neue Schläge zu testen. Zudem blieb sich der Pusterer selbst treu: Vor einigen Tagen hatte er eingeräumt, er wolle „unberechenbarer sein, auch auf die Gefahr hin, das eine oder andere Match zu verlieren“ – und gegen Auger-Aliassime ging er tatsächlich einige Risiken ein.

„Ehrlich gesagt ist es manchmal auch ohne Carlos ganz okay“ Jannik Sinner

Da man ihn gewohnt ist, sehr häufig gegen Alcaraz anzutreten – sei es in Showmatches oder in Finals –, wurde Sinner während eines Interviews mitten im Match genau nach dem Spanier gefragt: wo er sei und ob er ihn vermisse. „Nein, ehrlich gesagt ist es manchmal auch ohne Carlos ganz okay“, antwortete Sinner scherzhaft.

Auftakt erst nächste Woche

Sinner wird erst am Montag oder Dienstag sein Debüt bei den Australian Open geben. Der Titelverteidiger, der in die untere Hälfte des Tableaus gelost wurde, trifft auf den Franzosen Hugo Gaston. Am ersten Turniertag in Melbourne, also dem Sonntag, kommt die obere Hälfte mit Carlos Alcaraz zum Einsatz. Der Spanier wird sehr wahrscheinlich in der Abendsession gegen den Australier Adam Walton spielen, doch die genauen Spielzeiten sind noch nicht offiziell bestätigt.

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