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Jannik Sinner trifft auf einen Dänen. © ANSA / Chema Moya

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Jannik Sinner trifft auf einen Dänen. © ANSA / Chema Moya

Jannik Sinner: Der nächste Gegner ist sein Fan

Elmer Møller ist Jannik Sinners Drittrundengegner beim Masters-1000-Turnier von Madrid. Der Däne ist in der Tenniswelt noch ein unbeschriebenes Blatt – dennoch ist in den letzten Tagen ein besonderes Detail des Dänen ans Licht gekommen.

Trotz seines jungen Alters hat Jannik Sinner in seiner Karriere schon 434 Partien auf der ATP Tour absolviert. Lässt man den Davis Cup außen vor, steht sein nächster Kontrahent, Elmer Møller, bei gerade einmal zwölf Partien auf diesem Niveau. Dabei ist der Däne nur zwei Jahre jünger als der Sextner. Angesichts dieses Ungleichgewichts sind die Rollen in Madrid klar verteilt.


Auf die leichte Schulter wird der Weltranglistenerste diese Partie jedoch nicht nehmen, zumal Møller in Madrid schon vier Partien für sich entschieden hat – und das ohne Satzverlust. In der Qualifikation schlug er Hugo Gaston (ATP 115) und Pablo Llamas Ruiz (ATP 145), bevor er im Hauptfeld auch den Italiener Federico Cinà (ATP 205) in die Schranken wies. In der zweiten Runde profitierte er beim Stand von 7:5 und 3:3 aus seiner Sicht von der Aufgabe des Kanadiers Gabriel Diallo (ATP 36).

Elmer Møller  will überraschen. © AFP / RODRIGO ARANGUA

Elmer Møller will überraschen. © AFP / RODRIGO ARANGUA


Während dieser Partien erkannten die Fans ein kurioses Detail: Møller besitzt eine Tennistasche, auf der Sinners Logo groß abgebildet ist. Indirekt outete er sich so als Anhänger des Sextners. Ob er damit auch am Sonntag (ab 16 Uhr im SportNews-Ticker) den Platz betritt, ist unklar. Schließlich will er dem vierfachen Grand-Slam-Champion nicht als Fan, sondern als ernstzunehmender Konkurrenz gegenübertreten.

Sinner will ins Achtelfinale

Der 22-Jährige weiß jedenfalls, wie man große Namen ärgert. 2024 schlug er im Rahmen des Davis Cups mit Alexander Bublik den jetzigen Weltranglistenelften. Auch Jaume Munar, ein konstanter Top-40-Spieler, erfuhr die Qualität des Dänen und seiner bärenstarken Rückhand am eigenen Leib. Für Møller erhöht sich die Messlatte nun aber um ein Vielfaches, denn auf einen Top-10-Spieler, geschweige denn auf die Nummer 1 der Welt, traf er noch nie.

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