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Jannik Sinner ist wieder voll im Training. In wenigen Tagen bricht der Südtiroler in die USA auf. © ANSA / TOLGA AKMEN

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Jannik Sinner ist wieder voll im Training. In wenigen Tagen bricht der Südtiroler in die USA auf. © ANSA / TOLGA AKMEN

Jannik Sinner: Ein letzter Halt, dann geht’s wieder los

Auf das Mastersturnier in Toronto (CAN) verzichtet Jannik Sinner. Die nächsten Etappen hat die Nummer 1 der Tennis-Welt aber bereits ganz genau im Blick. In der Zwischenzeit war Sinner bei Fußballclub Juventus zu Gast – allerdings nicht, um den Profis beim Kicken zuzusehen.

Das J-Medical von Fußballclub Juventus hat sich zu einer der renommiertesten Sportkliniken in Italien entwickelt. Stars aller Sportarten gehen im Medizinzentrum, das sich im Allianz Stadium der Turiner befindet, ein und aus. So auch Jannik Sinner, der sich regelmäßig im J-Medical von „dottore“ Luca Semperboni durchchecken lässt.


Am Freitag absolvierte Sinner in Turin seine zweite Routinie-Untersuchung innerhalb von zwei Wochen und bekam Grünes Licht für die kommenden Aufgaben im ATP-Zirkus. Am Sonntag in einer Woche (9. August) bricht Sinner in Richtung USA auf. Dort wartet zunächst das Mastersturnier in Cincinnati, ehe die US Open in New York losgehen.

Vagnozzi erklärt Sinners Einbrüche

In der Zwischenzeit wird Sinner noch in seine Wahlheimat Monte Carlo trainieren – unter den wachsamen Augen von Trainer Simone Vagnozzi. Der nahm zuletzt gegenüber dem Corriere della Sera auch Stellung zu den kleinen Müdigkeitserscheinungen von Sinner. „Es ist nicht nur die eine Sache, es spielen vielen Faktoren mit. Alles zusammen sorgt manchmal für kleine Einbrüche. Man darf nicht vergessen, dass es aber nicht wirklich viele waren, insgesamt vier in den letzten fünf Jahren. Auch diese Jungs sind keine Maschinen. Druck, Hitze und Müdigkeit können gemeinsam dafür sorgen, dass es solche Episoden gibt.“
Jannik Sinner litt in der Vergangenheit unter Hitze, Druck und Müdigkeit – völlig normal für einen Tennisprofi, sagt Trainer Vagnozzi. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Jannik Sinner litt in der Vergangenheit unter Hitze, Druck und Müdigkeit – völlig normal für einen Tennisprofi, sagt Trainer Vagnozzi. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV


Tatsächlich blieb Sinner in der jüngeren Vergangenheit oftmals verschont. Trotzdem ist der Einbruch in der zweiten Runde der French Open, als er gegen Juan Manuel Cerundolo schon wie der sichere Sieger aussah, noch in vielen Köpfen vorhanden.

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