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Jannik Sinner ist beim Sandplatzturnier in Madrid auf Erfolgskurs. © ANSA / Emilio Naranjo

Jannik Sinner macht die 100 voll

Jannik Sinner hat am späten Mittwochabend in Madrid einen Meilenstein in seiner noch jungen Karriere gesetzt – und das ohne auch nur annähernd an seine Leistungsgrenze gehen zu müssen.

Von:
Alexander Foppa

Südtirols Tennis-Ass schnappte sich beim Masters-1000-Turnier in Madrid mit einem glasklaren 6:4, 6:1 gegen den hoch gehandelten Alex De Minaur das Achtelfinalticket. Beeindruckend war dabei nicht etwa seine Leistung, sondern vielmehr eine Zahl, die am Ende des Abends im Vordergrund stand: Es war der 100. Sieg des 20-jährigen Sextners auf der ATP-Tour.


Der Jubiläumserfolg stand bei Sinners Abendschicht in der Caja Magica, der Spielstätte der Madrid Open, lediglich Mitte des ersten Satzes kurzzeitig in Gefahr, als beide Kontrahenten reihenweise ihr Aufschlagsspiel aus der Hand gaben. Sinner führte bereits mit 4:2, als De Minaur mit einem Break auf 4:3 herankam. Es war die beste Phase des 23-jährigen Australiers, der in der Weltrangliste als 22. genau 10 Positionen hinter Sinner liegt. Allerdings konterte Sinner mit einem sofortigen Rebreak. In der Folge brachte keiner mehr der beiden Kontrahenten seinen Service durch und so zog Sinner schließlich mit zwei weiteren Breaks auf 6:4.

Alex De Minaur war im Duell mit Jannik Sinner chancenlos. © ANSA / Emilio Naranjo


Im zweiten Satz war von dem bis hierhin formstarken De Minaur nichts mehr zu sehen. Sinner, der beim Aufschlag nun deutlich sicherer agierte, musste gar nicht erst sein bestes Tennis zeigen, um den Gegner ziemlich unspektakulär mit 6:1 in die Schranken zu weisen. Nach exakt 74 Spielminuten war Sinners 4. Sieg im 4. Duell mit De Minaur eingetütet.
„Hundert ist eine schöne Zahl“ Jannik Sinner

„Wir haben beide nicht unser bestes Tennis gespielt“, sagte Sinner nach dem Match. Dabei huschte ihm ob seines Jubiläumssieges dennoch ein kleines Lächeln über die Lippe. „Hundert ist eine schöne Zahl, das stimmt. Aber ich hoffe schon, dass da noch ein paar Siege hinzukommen“, sagte er schließlich schmunzelnd.

Jetzt wartet Kanadas Tennis-Star

Sieg Nummer 101 kann Sinner bereits am Donnerstag im Achtelfinale einfahren. Dann wartet mit dem 21-jährigen Ausnahmetalent Felix Auger-Aliassime allerdings ein harter Brocken. Sinner stand dem Weltranglisten-10. aus Kanada bislang noch nie gegenüber. Das Premierenduell ist als 4. Match des Tages angesetzt und wird nicht vor 17.30 Uhr beginnen.


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