S+
2024 gewann Jannik Sinner die US Open. © APA / MATTHEW STOCKMAN

T Tennis

2024 gewann Jannik Sinner die US Open. © APA / MATTHEW STOCKMAN

Jannik Sinner: Plötzlich hängen die US-Open-Trauben hoch

Wegen einer Knieverletzung musste Jannik Sinner am Sonntag auch seine Teilnahme am Masters-1000-Turnier von Cincinnati absagen. Sein Ziel, nach Wimbledon auch die US Open zu gewinnen, soll dadurch nicht in Gefahr geraten – auch wenn eine Statistik gegen den Südtiroler spricht.

Der schnelllebigste Sport der Welt zeigt einmal mehr seine Krallen. Vor wenigen Wochen befand sich Jannik Sinner noch auf dem Dach der Tenniswelt. Jetzt laboriert der Weltranglistenprimus an einer Verletzung, während seine Kontrahenten in Montreal und Cincinnati um prestigeträchtige Titel kämpfen. Und obwohl Sinners Absagen für die beiden Hartplatz-Events laut Medienberichten eine Vorsichtsmaßnahme sein sollen, sieht eine ideale Vorbereitung anders aus.


Eine Statistik untermauert diese Aussage: Seit die Masters-Turniere 1990 auf der ATP Tour eingeführt wurden, hat der Sieger der US Open immer mindestens eines der beiden Events als Vorbereitungsturnier absolviert. So gewann Sinner bei seinem Sieg in Flushing Meadows im Jahr 2024 zuvor auch das Masters in Cincinnati. In der letzten Saison gelang Carlos Alcaraz ebenfalls das Double. Der Spanier hatte nach seiner Handgelenkverletzung auch für Montreal und Cincinnati abgesagt – und muss in New York somit gegen dieselbe Statistik ankämpfen.

Kann Jannik Sinner in New York erneut triumphieren? © APA/afp / ANGELA WEISS

Kann Jannik Sinner in New York erneut triumphieren? © APA/afp / ANGELA WEISS


Sollte Sinner vor den US Open nicht kurzfristig um eine Wildcard beim ATP-250-Turnier in Winston-Salem ansuchen, wird er somit mit minimaler Vorbereitung und Spielpraxis ins letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres starten: Gerade einmal sieben offizielle Matches hätte er dann in den letzten drei Monaten absolviert. Das Turnier in New York beginnt am 31. August.

Ein Novum in Montreal

In Abwesenheit von Sinner und Alcaraz ereignete sich am Sonntag beim Masters-1000-Turnier in Montreal Historisches. Zum ersten Mal in der Geschichte besteht das Viertelfinalfeld bei einem Event dieser Größe ausschließlich aus Spielern, die im neuen Jahrtausend geboren wurden. Der „älteste“ Akteur ist der 25-jährige Brandon Nakashima, Shootingstar Rafael Jodar (19) der Jüngste. Auch Titelverteidiger Ben Shelton (24) ist noch im Rennen.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH