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Jannik Sinner präsentiert die Trophäe. © APA/afp / NIKOLAY DOYCHINOV

Jannik Sinner überglücklich: „Ganz speziell“

Den 14. November 2020 wird Jannik Sinner nie vergessen: Am Samstag gewann der Sextner in einem hart umkämpften Finale gegen Vasek Pospisil seinen 1. ATP-Titel. Die Freude darüber war anschließend natürlich riesengroß.

Es war kein Feuerwerk, das Jannik Sinner am Samstag in Sofia abbrannte. Dass seine Leistung, die nicht mit jener des Viertelfinales gegen Alex De Minaur zu vergleichen war, dennoch zum Titel reichte, ist ein Beleg seines extrem hohen Grundniveaus. Er musste gar nicht über die gesamte Distanz sein bestes Tennis zeigen, um den starken Vasek Pospisil zu besiegen. In den wichtigen Augenblicken – wie im entscheidenden Tiebreak – tat er dies aber. Gute Aufschläge, punktgenau Returns sowie druckvolle und vor allem fehlerfreie Grundschläge bescherten ihm seinen 1. Titel im 1. Anlauf.


Hände in die Höhe: Der 1. Titel ist in der Tasche. © APA/afp / NIKOLAY DOYCHINOV


„Es ist immer speziell, wenn man Turniere gewinnt“, sagte Sinner nach seinem letzten Match der Saison: „Ich habe mich in dieser Woche gut gefühlt. Endspiele wie dieses, mit einem Tiebreak im entscheidenden Satz, zu spielen, ist immer schwierig. Wenn man aber gewinnt, ist es umso schöner.“ Es sei eine „ganz spezielle Woche“ für den Südtiroler, dessen Stern vor fast exakt einem Jahr an den Next Gen ATP Finals aufgegangen war. „Es ist schön, in der genau gleichen Woche wie voriges Jahr meinen 1. Titel zu gewinnen“, betont der 19-Jährige.
Blick schon auf 2021 gerichtet
Dank des Turniersieges klettert er in der Weltrangliste auf Rang 37, wobei er eigentlich die Nummer 20 ist, hätte die ATP aufgrund der Corona-Pause den Großteil der Weltranglistenpunkte nicht „eingefroren“.

So oder so, am Tag seines größten Sieges bewies Sinner erneut Weitblick. „Die Saison mit einem Turniersieg abzuschließen, ist ein großartiges Gefühl. Jetzt wird aber wieder die harte Arbeit beginnen und ich hoffe, dass ich noch besser in das nächste Jahr starten kann als in diesem.“ Der Südtiroler plant, mit seinem Coach Riccardo Piatti schon Mitte Dezember nach Australien zu reisen, um für das 1. Grand Slam des Jahres, das am 18. Jänner beginnt, gewappnet zu sein.

Schlagwörter: Tennis

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