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Jannik Sinner brennt in den USA auf Wiedergutmachung. © APA/afp / IZHAR KHAN

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Jannik Sinner brennt in den USA auf Wiedergutmachung. © APA/afp / IZHAR KHAN

Jannik Sinner will ein Zeichen setzen

Das Tableau des ersten Masters-1000-Turniers der Saison in Indian Wells ist ausgelost – und für Jannik Sinner könnte es ein Turnier mit besonderer Brisanz werden. Der Weltranglisten-Zweite steht nach den Enttäuschungen bei den Australian Open und in Doha unter Zugzwang.

Nach einem Freilos in Runde eins trifft Sinner in der Wüste Kaliforniens auf James Duckworth oder einen Qualifikanten. Eine lösbare Aufgabe, um in das Turnier zu finden – gerade in Indian Wells, wo die Bedingungen mit langsamen Hartplätzen und hohem Absprung oft Geduld verlangen.


In Runde drei könnte es gegen Tomás Martín Etcheverry gehen. Spätestens im Achtelfinale würde der Weg deutlich anspruchsvoller: Dort droht entweder das Duell mit dem brasilianischen Talent João Fonseca, der allerdings von körperlichen Problemen geplagt ist, oder mit dem US-Amerikaner Tommy Paul, der auf heimischem Boden stets gefährlich ist. Fonseca müsste zunächst wohl an Karen Khachanov vorbei – eine alles andere als einfache Aufgabe.

Shelton-Klassiker oder Mensik-Revanche?

Im Viertelfinale könnte es zum inzwischen fast schon traditionellen Duell mit Ben Shelton kommen. Doch auch eine Revanche gegen Jakub Mensik ist möglich, der Tscheche hatte Sinner zuletzt in Katar überraschend bezwungen.

Besonders reizvoll wäre ein mögliches Halbfinale gegen Lorenzo Musetti. Der an Nummer fünf gesetzte Italiener greift gegen einen Qualifikanten oder Márton Fucsovics ins Geschehen ein und bestreitet sein erstes Match seit den Australian Open. Alternativ könnte Sinner auf Alexander Zverev treffen. Der Deutsche, als Nummer vier gesetzt, war seit Melbourne ebenfalls kaum im Einsatz und kassierte zuletzt in Acapulco eine deutliche Niederlage.

Lorenzo Musetti könnte im Viertelfinale auf Alexander Zverev und dann womöglich auf Jannik Sinner treffen. © ANSA / JAMES ROSS

Lorenzo Musetti könnte im Viertelfinale auf Alexander Zverev und dann womöglich auf Jannik Sinner treffen. © ANSA / JAMES ROSS


Für den Südtiroler wird jedenfalls entscheidend sein, schnell Konstanz zu finden. Nach den Rückschlägen der vergangenen Wochen geht es nicht nur um Punkte, sondern auch um Selbstvertrauen.

Alcaraz und Djokovic in der unteren Hälfte

Die untere Hälfte des Tableaus wird von Carlos Alcaraz angeführt. Der Spanier könnte bereits zum Auftakt auf Grigor Dimitrov oder Terence Atmane treffen. Im weiteren Turnierverlauf würde ein mögliches Halbfinale mit Novak Djokovic warten. Der Serbe hat allerdings ein hartes Programm vor sich: Duelle mit Giovanni Mpetshi Perricard, Hubert Hurkacz, Titelverteidiger Jack Draper oder Taylor Fritz beispielsweise.

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