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Jannik Sinner ist bereits in Australien. © ANSA / HAN MYUNG-GU

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Jannik Sinner ist bereits in Australien. © ANSA / HAN MYUNG-GU

Jannik Sinner wird in Australien nicht langweilig

Am Sonntag beginnen die Australian Open. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres strebt der zweifache Melbourne-Sieger Jannik Sinner die Titelverteidigung an. Doch bereits in den kommenden Tagen steht für Sinner & Co. ein interessantes Programm auf dem Plan.

Am Mittwochvormittag (MEZ) werden Sinner und Carlos Alcaraz beim sogenannten One Point Slam antreten, einem Einladungsturnier mit 48 Spielern – darunter auch einigen Amateuren. Hierbei kommt derjenige eine Runde weiter, der den ersten Punkt macht.


Anschließend verfeinern Sinner und Alcaraz ihre Vorbereitung mit weiteren Showmatches in der Rod Laver Arena, also auf dem Center Court der Australian Open: Alcaraz spielt dort am Donnerstag gegen den Lokalmatadoren Alex De Minaur, während Sinner am Freitag auf den aufstrebenden Kanadier Felix Auger-Aliassime trifft.

Am Freitag trifft Sinner bei einem Showkampf auf Felix Auger-Aliassime. © APA/afp / IZHAR KHAN

Am Freitag trifft Sinner bei einem Showkampf auf Felix Auger-Aliassime. © APA/afp / IZHAR KHAN


Sinner, der nach seiner Ankunft in Melbourne bereits mit Darren Cahill trainiert hat, peilt in der australischen Metropole den dritten Triumph in Folge an. Das haben bisher nur drei Spieler geschafft, darunter auch Novak Djokovic, dem dieses Kunststück gleich zwei Mal gelang. Alcaraz hat die Australian Open noch nicht gewonnen. Es ist dies der einzige Grand-Slam-Titel, der der momentanen Nummer 1 der Welt noch fehlt.

Ein kurioses Vorbereitungsturnier

Aber zurück zum One Point Slam, also jenem Exhibitionsturnier, bei dem Amateure und Profis in einem einzigen Punkt gegeneinander antreten, um ein Preisgeld von einer Million australischer Dollar zu gewinnen. Auch Sinner-Coach Simone Vagnozzi nahm an diesem teil: Die ehemalige Nummer 161 der Welt setzte sich zunächst in der Quali durch, ehe Vagnozzi gegen Calum Puttergill (ATP 279) ausschied. Der Australier kam mit einem Service-Winner weiter.

Auch Tennis-Rüpel Nick Kyrgios gibt sich beim One Point Slam die Ehre. © ANSA / ZAIN MOHAMMED

Auch Tennis-Rüpel Nick Kyrgios gibt sich beim One Point Slam die Ehre. © ANSA / ZAIN MOHAMMED


Somit kann Vagnozzi nicht mehr auf seinen Schützling treffen. Zu den Teilnehmern zählen neben Sinner und Alcaraz auch Nick Kyrgios, Jasmine Paolini, Iga Swiatek und Coco Gauff. Das Format sieht eine klassische Einfach-K.-o.-Runde vor; per Spiel „Schere, Stein, Papier“ wird festgelegt, wer aufschlägt und wer returniert. Wer den Punkt gewinnt, zieht in die nächste Runde ein.

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