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Andreas Seppi wird nicht in Gröden aufschlagen. © GETTY IMAGES NORTH AMERICA / STEVEN RYAN

Kein Andreas Seppi in Gröden

Andreas Seppi wird in diesem Jahr nicht bei seinem „Heimturnier“ aufschlagen. Die 12. Auflage des Sparkasse Challenger Val Gardena Südtirol, die am Sonntag, 8. November mit der Qualifikation beginnt, wird 2021 ohne den 37 Jahre alten Kalterer stattfinden.

Um keine Probleme bei der Einreise in seine Wahlheimat USA zu bekommen, hat er sich entschieden, schon am heutigen Samstag in die Staaten zu fliegen, um in Boulder (Colorado) wie immer in den letzten Jahren die Off-Season zu verbringen. Seppi wird in Colorado auch die Infiltration in die Hüfte bekommen und nach einigen Wochen Pause Ende November mit der Vorbereitung auf die Saison 2022 beginnen, die im Jänner in Australien startet.


„Meiner Hüfte geht es nicht so gut, aber ich hätte trotzdem versucht, in Gröden zu spielen. Aber alle haben uns geraten, vor dem 8. November in die USA zu fliegen, um keine Probleme bei der Einreise zu bekommen“, sagt Seppi. Zur Erklärung: Ab 8. November öffnen die USA wieder ihre Grenzen, weshalb doppelt geimpfte Reisende wieder ins Land dürfen.

„Natürlich tut es uns leid, dass Andreas nicht spielen wird. Wir hoffen, dass er sich gut erholt und im kommenden Jahr wieder dabei ist“, sagte Turnierdirektor Ambros Hofer nach der Absage des Kalterers, der mit der Grödnerin Michela Bernardi verheiratet ist, weshalb der Challenger in St. Ulrich immer ein besonderer Wettkampf für ihn war. 2013 und 2014 konnte er das Turnier gewinnen.

Alexander Weis ist dabei
Die beiden Wild Cards im Hauptfeld des italienischen Verbandes gehen an Luca Nardi und Matteo Arnaldi. Der 18 Jahre alte Nardi kommt aus Pesaro und liegt derzeit auf Rang 437 der Weltrangliste. Nach der Erstrunden-Niederlage in dieser Woche in Bergamo wird er versuchen, es in Südtirol besser zu machen. Arnaldi ist 20 Jahre alt, er stammt aus Sanremo und hat vor wenigen Wochen seine beste Platzierung in der Weltrangliste erreicht mit Platz 359. Die Wild Card der Veranstalter im Hauptfeld war am Dienstag an Alexander Weis gegangen (ATP 494), Südtirols Nummer 3 in der Weltrangliste hinter Jannik Sinner und Andreas Seppi.

Ihre Wild Card in der Qualifikation haben die Veranstalter an Lokalmatador Patric Prinoth vergeben. Dafür spielen Erwin Tröbinger und Gabriel Moroder dank einer Wild Card im Doppel. Der italienische Tennisverband hat seine beiden Wild Cards in der Qualifikation an zwei 19-Jährige vergeben. Samuel Vincent Ruggeri (ATP 868), der erst vor einer Woche im Finale des 15.000-Dollar-Turniers in Wolkenstein stand, und Marcello Serafini (ATP 932) werden versuchen, sich einen Platz im Main Draw zu erkämpfen.

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