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Martyna Kubka strahlt mit der Trophäe nach ihrem Erfolg in Gröden. © Alex & Diego Runggaldier

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Martyna Kubka strahlt mit der Trophäe nach ihrem Erfolg in Gröden. © Alex & Diego Runggaldier

Kubka krönt sich zur Königin von Wolkenstein

Das ITF-Turnier der Damen in Wolkenstein (Gröden) ging am Samstag mit dem Einzel-Finale zu Ende. Dabei durfte eine Polin über ihren ersten Triumph in Südtirol jubeln.

Die 24-jährige Martyna Kubka aus Polen krönte sich am Final-Samstag des „Raiffeisen ITF Women’s Val Gardena Südtirol“ zur Königin von Wolkenstein: nach ihren Erfolgen im Doppel-Bewerb 2023 (an der Seite der Niederländerin Jasmjin Gimbrere) und 2024 (mit der Schwedin Lisa Zaar) sowie der Niederlage im Einzel-Endspiel vor zwei Jahren (2:6, 2:6 gegen TC Rungg-Spielerin Julie Struplova) gelang der Polin nun auch endlich ein Triumph im Single.


Vor toller Kulisse in der Hartplatzhalle des TC Gherdëina schlug Kubka in einem hochklassigen Titelmatch die Deutsche Noma Noha Akugue nach einer Stunde und 15 Minuten Spielzeit mit 7:5, 6:3. „Es ist der größte Einzel-Erfolg meiner bisherigen Karriere, deshalb bin ich sehr glücklich“, so die Siegerin im Post-Match-Interview.

Aufschläge sind der Schlüssel zum Erfolg

Mit Martyna Kubka und Noma Noha Akugue standen sich im Finale jene Spielerinnen gegenüber, die über die gesamte Woche hinweg die offensivste Spielausrichtung aufwiesen und so die dominantesten Leistungen abrufen konnten. Dementsprechend spektakulär ging die Partie auch los: viele Asse und direkte Gewinnschläge prägten die Anfangsphase, lange Ballwechsel blieben eher die Seltenheit.

Noma Noha Akugue in Aktion. © Alex & Diego Runggaldier

Noma Noha Akugue in Aktion. © Alex & Diego Runggaldier


Noha Akugue schnupperte zu Beginn wiederholt an einem Aufschlag-Durchbruch, Kubka hingegen bekam die erste Breakchance der Partie bei 4:3, die sie jedoch noch nicht zu nutzen vermochte. Etwas später stellte die zweite Möglichkeit zugleich einen Satzball dar – und die Polin schnappte zum 7:5 zu. Die Deutsche tat sich in dieser Phase schwer, ein frühes Break für Kubka zum 2:0 im zweiten Durchgang ließ auf ein jähes Ende der Partie hindeuten – doch Noha Akugue kämpfte sich zurück: ein sofortiges Rebreak, ein flottes Aufschlagspiel und prompt stand es 2:2.

„Ich wollte einfach Spaß haben“

Auch in der Folge kam die Linkshänderin zu Chancen, doch Kubka zog sich mit ihrem wuchtigen Aufschlag immer wieder aus der Affäre. Ein Break der Polin zum 5:3 erwies sich schließlich als die Vorentscheidung, denn kurz darauf servierte sie souverän zum Titel aus: 7:5, 6:3 in exakt 75 Minuten Spielzeit.

„Ich glaube, dass ich die gesamte Woche über gut serviert habe. Das hat mir sehr geholfen. Ich bin entspannt in jedes Match gegangen, habe mir und meinen Fähigkeiten vertraut. Ich wollte hier in Selva einfach Spaß haben – und das hat heute, denke ich, auch den Unterschied gemacht“, so eine strahlende Siegerin im On-Court-Interview.

„Die wohl beste Auflage bisher“

Das hochklassige Finale stellte einen verdienten Schlusspunkt einer grandiosen Turnierwoche dar: die Arbeit des OK-Teams rund um TCG-Präsident Ingo Mair und Turnierdirektor Wolfgang Wanker wurde erneut von allen Seiten hochgelobt und gewürdigt. Das Organisationskomitee selbst zeigte sich mit der 6. Ausgabe auch zufrieden.

„Das war wohl unsere beste Auflage bisher“, erklärte Wanker. „Alle acht gesetzten Spielerinnen standen innerhalb der Top 250, das Niveau des Feldes war insgesamt extrem hoch. Zwei so mitreißende Endspiele – auch noch mit heimischer Beteiligung im Doppel – haben ihren Teil zum Spektakel beigetragen. Vielen Dank an alle Mitwirkenden, die diese wundervolle Woche möglich gemacht haben.“

Schlagwörter: Tennis Gröden ITF Gröden

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