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Laura Mair hat aufregende Tage hinter sich. © Social Media

Laura Mairs bisher größter Erfolg: „Das kam unerwartet“

Die Grödnerin Laura Mair zählt zu den größten Tennis-Talenten in Südtirol. Am vergangenen Wochenende hat sie den größten Erfolg ihrer noch jungen Karriere gefeiert.

Laura Mair hat turbulente Tage hinter sich. Erst vor 10 Tagen erreichte sie im österreichischen Kottingbrunn erstmals in ihrer Karriere das Viertelfinale eines mit 15.000 Dollar dotierten ITF-Turniers. Wenige Tage später war diese Bestmarke bereits wieder Geschichte. Denn in der vergangenen Woche ist die 19-Jährige aus Wolkenstein zum ersten Mal in das Finale eines ITF-Turniers vorgedrungen. Dieses hat Mair, die im WTA-Ranking an Position 1110 liegt, zwar gegen die um 461 Positionen besser gelistete Federica Bilardo in zwei Sätzen mit 2:6, 1:6 verloren. Doch die Richtung stimmt bei der talentierten Tennisspielerin auf alle Fälle.


„Das Turnier in Kottingbrunn hat mir viel Sicherheit und Selbstbewusstsein gegeben“, erklärt Mair gegenüber SportNews. „Trotzdem hätte ich mir nie erwartet, dass ich in Padua ins Finale einziehe. Von der Qualifikation bis zum Endspiel waren es ganze acht Matches, deshalb hätte ich mir nicht gedacht, dass ich so weit kommen kann.“

Ein beschwerlicher Weg ins Finale
Mair, die auch im Model-Business unterwegs ist, schaltete auf ihrem Weg ins Finale fast ausnahmslos Spielerinnen aus, die höher gerankt sind als sie. Die Begegnungen waren entsprechend umkämpft und gingen allesamt über drei Sätze, was an der Substanz nagte. „Nach dem Halbfinale habe ich gespürt, dass ich müde bin. Ich wusste, dass es ein schwieriges Finalspiel wird, also habe ich mir vorgenommen, einfach mein Bestes zu geben. Leider hat es am Ende nicht gereicht.“

Nun will Laura Mair diesen positiven Schwung mitnehmen und auch bei den nächsten Turnieren angreifen. Bereits am Dienstag geht’s nach Bad Waltersdorf, Österreich. „Ich werde wahrscheinlich zwei ITF-Turniere spielen, danach geht es weiter nach Triest, wo ein mit 25.000 Dollar dotiertes Turnier ansteht.“

Schlagwörter: Tennis Laura Mair ITF Gröden

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