
Jannik Sinner ist in Italiens Tennisszene hoch angesehen. © ANSA / TOLGA AKMEN
„Man sieht es im TV nicht, aber Sinner ist sehr sympathisch“
Italiens Tennis-Legende Francesca Schiavone stellt sich mit klaren Worten vor Jannik Sinner. Die frühere French-Open-Siegerin spricht dabei auch über die Persönlichkeit des Südtirolers abseits des Platzes.
21. September 2026
Von: sportnews
Francesca Schiavone hat sich bei einem öffentlichen Auftritt in Tamaro, in der Schweiz, mit viel Anerkennung über Jannik Sinner geäußert.
Sie betonte vor allem Sinners Professionalität und seine enorme Arbeitsdisziplin. „Jannik ist ein sehr ernsthafter Mensch, er arbeitet unglaublich viel. Und er ist sehr sympathisch – etwas, das man im Fernsehen vielleicht nicht mitbekommt“, sagte die ehemalige italienische Topspielerin.
„Jannik ist ein sehr ernsthafter Mensch, er arbeitet unglaublich viel.“ Francesca Schiavone
Besonders beeindruckt zeigt sich Schiavone von Sinners akribischer Vorbereitung. Der 24-Jährige überlasse nichts dem Zufall und beschäftige sich jeden Tag intensiv mit seiner Arbeit. Auch bei der Planung seiner Termine sei Sinner sehr gewissenhaft.
Schiavone nimmt Sinner in Schutz
Als Beispiel verwies Schiavone auf öffentliche Auftritte, die der Weltranglistenerste aufgrund seines Turnierkalenders nicht wahrnehmen könne. Nicht jede Veranstaltung lasse sich mit den sportlichen Verpflichtungen eines Tennisprofis vereinbaren. Hintergrund: Immer wieder wird der Auftritt des weltbesten Tennisspielers beim „Festival di Sanremo“ gefordert, bislang kam der 25-jährige Sextner dem Aufruf – auch terminbedingt – nie nach.Francesca Schiavone ist Italiens erste Grand-Slam-Siegerin. © apa/epa / GUILLAUME HORCAJUELO
Für Schiavone ist Sinner damit weit mehr als der ruhige und konzentrierte Spieler, den die Zuschauer während seiner Matches erleben. Hinter dem öffentlichen Bild stecke ein humorvoller und sympathischer Mensch – gleichzeitig aber ein Athlet, der seine Karriere mit großer Konsequenz und Disziplin verfolgt.
Die Worte der French-Open-Siegerin von 2010 zeichnen damit ein persönliches Bild des Südtirolers und unterstreichen den Respekt, den Sinner auch innerhalb des italienischen Tennissports genießt.
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