
Titelverteidiger Jannik Sinner ist seit zwei Jahren bei den Australian Open ungeschlagen. © APA/afp / MARTIN KEEP
Millionen-Regen: Sinners Titelmission wird noch lukrativer
Bei den Australian Open in Melbourne wird in diesem Jahr ein Rekordpreisgeld ausgeschüttet. Das freut nicht nur Jannik Sinner.
06. Januar 2026
Von: fop
Das erste Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison ist mit 63,42 Millionen Euro (111,5 Millionen australischen Dollar) dotiert – so viel waren es noch nie! Das ist ein Anstieg von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wie die Veranstalter in Melbourne mitteilten.
Die Siegerin und der Sieger der Australian Open erhalten jeweils knapp 2,4 Millionen Euro (4,15 Millionen Australien-Dollar). Im vergangenen Jahr hatte Jannik Sinner für seine erfolgreiche Titelverteidigung in Melbourne noch 2,1 Millionen Euro eingestrichen.
Alle bekommen mehr Geld
Sollte es der Weltranglistenzweite aus Südtirol auch dieses Jahr ins Finale schaffen, sind ihm schon 1,2 Millionen Euro sicher – völlig unabhängig vom Ausgang des Endspiels.Alexander Zverev und Jannik Sinner duellierten sich vergangenes Jahr im Australian-Open-Finale. © APA/afp / MARTIN KEEP
Allerdings profitieren nicht nur Sinner und die weiteren Top-Spieler vom Prämien-Anstieg. Denn angehoben wurden auch die Preisgelder für die Profis, die bereits in früheren Runden ausscheiden. Wer in der ersten Runde verliert, bekommt dennoch 85.319 Euro (150.000 australische Dollar).
„Wir wollen Tennis-Karrieren auf allen Levels fördern.“ Craig Tiley, CEO Tennis Australia
Turnierdirektor Craig Tiley erklärte die gleichmäßig aufgeteilte Gagen-Erhöhung wie folgt: „Wir machen das, um die Tennis-Karrieren auf allen Levels zu fördern.“ Allein im Qualifikationsturnier wird beim Turnier in Down Under 55 Prozent mehr an Preisgeldern ausgezahlt als noch vor drei Jahren. Los geht es mit den Quali-Spielen bei den Australian Open 2026 am 18. Januar, am 1. Februar steigt das Finale.
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