
Lorenzo Musetti zeigte in der Stadthalle große Emotionen. © APA / GEORG HOCHMUTH
Musetti begeistert auch in Wien
Nach Alexander Zverev und Carlos Alcaraz am Vortag hat auch die Nummer drei des Wiener Stadthallenturniers, Daniil Medvedev, die erste Hürde genommen. Ebenso wie Lorenzo Musetti, der Frances Tiafoe überraschte.
28. Oktober 2026
Von: apa/fop
Der 30-jährige Russe gelang am Mittwoch gegen den Spanier Daniel Merida sein 50. Saisonsieg mit einem 7:6(5),6:1. Der Wien-Sieger von 2022 überwand im ersten Satz einige Probleme, dann war er aber eine Klasse für sich.
Daniel Merida musste sich Daniil Medvedev am Mittwoch geschlagen geben. © APA/afp / JOE KLAMAR
Mit Frances Tiafoe, der Lorenzo Musetti 6:7,5:7 unterlag, ist der erste von sechs Top-Ten-Leuten gescheitert. Der Weltranglisten-Neunte aus den USA und ehemalige Wien-Finalist konnte keine weiteren Punkte für seine erhoffte Qualifikation für die ATP Finals sammeln. Im ersten Satz hätte Tiafoe dazu durchaus die Möglichkeit gehabt: Musetti vergab zunächst bei 6:5 einen Break- und Satzball, Tiafoe bei 6:4 im Tiebreak deren zwei.
Musetti strotzt vor Selbstvertrauen
Geholfen hat Musetti dabei das Selbstvertrauen von der vergangenen Woche, als er in Lyon seinen dritten ATP-Titel bejubelte. „Im ersten Satz hätte es in beide Richtungen gehen können. Wahrscheinlich war ich da ein bisschen glücklicher. Im zweiten habe ich dann bei 5:5 ein wirklich gutes Game gespielt“, erinnerte sich Musetti an das entscheidende Break. Danach servierte der Italiener zu Null aus. Musetti trifft nun auf Arthur Fery und könnte es im Viertelfinale mit dem topgesetzten Alexander Zverev zu tun bekommen.
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