
Lorenzo Musetti profitierte von der Aufgabe seines Gegners. © ANSA / JAMES ROSS
Musetti rettet sich ins Italien-Duell
Lorenzo Musetti hat beim Auftakt der Australian Open 2026 nicht sein bestes Tennis gezeigt, dennoch reichte es für den Einzug in die zweite Runde.
20. Januar 2026
Von: fop
Der Italiener profitierte vom verletzungsbedingten Rückzug des Belgiers Raphael Collignon, der im vierten Satz aufgeben musste.
Der 23-Jährige aus Carrara startete holprig in die Partie und verlor den ersten Satz. Mit zunehmender Spieldauer fand Musetti jedoch besser ins Match, glich aus und drehte die Begegnung auf 2:1 nach Sätzen. Beim Stand von 4:6, 7:6, 7:5, 3:2 im vierten Durchgang war schließlich Schluss: Collignon, der bereits zuvor eine medizinische Behandlung in Anspruch genommen hatte, konnte sich kaum noch bewegen und erklärte seinen Rückzug.
Musetti zeigte über weite Strecken nicht das Niveau, das man von ihm kennt, blieb aber geduldig und nutzte die körperlichen Probleme seines Gegners konsequent aus. Am Ende stand ein Arbeitssieg, der ihm das Ticket für Runde zwei sicherte.
Lorenzo Sonego trifft nun auf seinen Freund Lorenzo Musetti. © ANSA / ROLEX DELA PENA
Dort kommt es nun zu einem rein italienischen Duell: Musetti trifft auf Lorenzo Sonego, seinen Freund und Doppelpartner. Sonego setzte sich in der ersten Runde gegen den Spanier Carlos Taberner mit 6:4, 6:0, 6:3 durch. Das Derby verspricht nicht nur sportlich Spannung, sondern auch emotional, denn die beiden Italiener kennen sich bestens.
Fonseca schon raus
Übrigens zog vergangene Nacht (MEZ) ein dritter Azzurro in die zweite Runde der Australian Open ein: Luciano Darderi besiegte Cristian Garin (Chile) mit 7:6, 7:5, 7:6. Luca Nardi dagegen unterlag dem Chinesen Yibing Wu mit 1:3 nach Sätzen.Eine faustdicke Überraschung gab es obendrein: Das brasilianische Ausnahmetalent Joao Fonseca (ATP 32) – Sinners möglicher Drittrundengegner – verlor gegen den US-Amerikaner Eliot Spizzirri (85) mit 4:6, 6:2, 1:6, 2:6.
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