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Jannik Sinner hat die 4. Trophäe seiner ATP-Karriere gewonnen, die 3. in diesem Jahr. © ANSA / VASSIL DONEV

Nach dem Titelgewinn: Sinner gibt sich ganz bescheiden

Bereits 3 Turniere hat Jannik Sinner in diesem Kalenderjahr gewonnen, jenes in Sofia hat er am Sonntag sogar ohne einen einzigen Satzverlust abgeschlossen. Damit hat er selbst seinen Finalgegner schwer beeindruckt.

„Er war heute einfach klar der Bessere“, so das unverblümte Fazit von Gaël Monfils, seinerseits immerhin die ehemalige Nummer 6 der Welt und noch immer einer der unangenehmsten Gegenspieler auf der Tour. Beim Franzosen hat das 6:3, 6:4 von Sinner im Finale des ATP-250-Turniers in Sofia einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Obwohl Monfils seinen 11. Turniersieg deutlich verpasst hat, war bei ihm von Niedergeschlagenheit keine Spur. Stattdessen streute er seinem Gegenüber eifrig Rosen: „Er macht einen ausgezeichneten Job. Ich wünsche Jannik, dass er noch viele Titel holt und all seine Ziele erreicht. Trotz der Finalniederlage war das Turnier hier in Sofia ein tolles Erlebnis für mich.“

„Ich wünsche Jannik, dass er noch viele Titel holt.“ Gaël Monfils

Sinner selbst gab die Komplimente unmittelbar nach der Siegerehrung artig zurück: „Wir liefern uns immer richtig tolle Duelle. Das Level war auch heute enorm hoch. Gaël ist ein fantastischer Spieler, das Glück war in manchen Momenten aber auf meiner Seite.“

Auch in Bezug auf seine eigene Leistung übte sich der 20 Jahre alte Sextner nach dem 4. Turniersieg in seiner Karriere in Bescheidenheit: „Ich habe ein richtig gutes Spiel gemacht, aber es wartet noch sehr viel Arbeit auf mich“. Arbeit, die er in erster Linie mit seinem näheren Betreuerumfeld verrichten wird. „Ihnen gebührt ein besonderes Dankeschön“, so Sinner, der in Hinblick auf die kommenden Wochen ergänzte: „Sie haben mich im Vorfeld des Turniers sehr gut vorbereitet, mich hierhin nach Sofia begleitet und werden weiterhin alles daran setzen, damit ich erfolgreich bin.“
Jetzt geht's über den großen Teich
Sinner wird die nächsten Stunden nutzen, um seine Kraftreserven zu füllen und dann nach Kalifornien übersiedeln, wo ab kommendem Wochenende das auf Hartplatz ausgetragene Masters-1000-Turnier von Indian Wells über die Bühne geht. Der zweite Südtiroler Top-100-Spieler, der Kalterer Routinier Andreas Seppi, schlägt diese Woche dagegen beim Challenger in Mouilleron-le-Captif im Westen Frankreichs auf.


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