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Jannik Sinner litt unter Krämpfen und Rückenproblemen. © Jannik Sinner

Nach heroischem Auftritt: So geht es Jannik Sinner

Starke Rückenschmerzen, wiederkehrende Oberschenkelkrämpfe – und dennoch kämpfte Jannik Sinner in seiner Erstrundenpartie bei den US Open gegen Karen Khachanov tapfer weiter. Jetzt wurde bekannt, wie es um die Gesundheit des Südtirolers bestellt ist.

Wer weiß, wie weit Jannik Sinner bei den diesjährigen US Open gekommen wäre, hätte dem Sextner nicht eine Verletzung einen Strich durch die Rechnung gemacht. Experten trauten dem 19-Jährigen jedenfalls viel zu, zumal die Auslosung nach überstandener ersten Runde für ihn gesprochen hätte. Doch dies ist nur reine Spekulation – so viel steht auch fest.

Rücken Auslöser aller Probleme
Wie Sinners Physiotherapeut Claudio Zimaglia nun verlauten ließ, sei eine Rückenkontraktur der Ursprung aller Probleme gewesen. „Sie hat zu einer Veränderung der Haltung geführt, die ihrerseits der Auslöser für die dauerhaften Krämpfe im Oberschenkel war“, erklärte Zimaglia gegenüber der Gazzetta dello Sport.

Die Schmerzen seien so stark gewesen, dass Sinner sein Team um Trainer Andrea Volpini, der stellvertretend für Riccardo Piatti in New York vor Ort war, mehrmals um Erlaubnis betete, Forfait zu geben. Ohne Erfolg: Sinner sollte weiterspielen, „um wichtige Erfahrung zu sammeln und zu lernen, mit Schmerzen umzugehen.“ Außerdem habe kein Risiko bestanden, eine ernsthafte Verletzung davonzutragen, so der Tenor des Teams. Um ein Haar hätte sich der Kämpferwillen des Südtirolers bezahlt gemacht, verlor er doch erst im Tiebreak des fünften Satzes.

© Jannik Sinner


Neu ist diese Art von Verletzung für Sinner nicht. „Ähnliches ist mir im Vorjahr in Umag widerfahren, allerdings waren die Schmerzen damals um ein Vielfaches kleiner“, sagt der Weltranglisten-74, der „ein paar Tage pausieren muss, um sich wieder vollständig zu erholen.“

Das nächste Turnier im Programm des Youngster ist jenes in Kitzbühel (8. bis 13 September), für das er von den Organisatoren eine Wildcard bekommen hat. Ob Sinner in Tirol tatsächlich aufschlägt, steht aber noch nicht fest. Zunächst kehrt er nach Bordighiera zurück, um seine Nordamerika-Tour mit Coach Piatti Revue passieren zu lassen.

Autor: leo

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