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Sebastian Sorger ist der Champion von Bozen.

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Sebastian Sorger ist der Champion von Bozen.

Nach perfekter Woche: Sorger triumphiert in Bozen

Der 20-jährige steirische Überraschungsmann Sebastian Sorger bezwingt Topfavorit Sandro Kopp in einem hochklassigen Finale der 14. Auflage der Sparkasse Alperia Trophy. Für Sebastian Sorger ist es der dritte Titel auf der ITF World Tennis Tour.

Dann ist es vollbracht. Sebastian Sorger verwandelt den Matchball. Er reißt beide Hände nach oben. Der Jubel bricht aus. Der beste Spieler dieser Turnierwoche ist der neue Champion der Sparkasse Alperia Trophy.


Sorger gewinnt das österreichische Finale gegen Sandro Kopp mit 7:6 (6), 6:3. Der 20-jährige Steirer bezwingt damit die Nummer eins der Setzliste. Und den großen Turnierfavoriten. Es ist sein dritter Titel auf der ITF World Tennis Tour. Der zweite in diesem Jahr bei einem mit 30.000 Dollar dotierten Turnier. In der Weltrangliste wird sich Sorger von Platz 479 weiter nach vorne schieben.

Immer stärker

Sorger kam ohne große Erwartungen nach Bozen. Doch mit jedem Match wurde er besser. Im Halbfinale stoppte er den Bozner Alexander Weis. Im Endspiel spielte er gegen seinen Landsmann Sandro Kopp zeitweise fantastisches Tennis. Mutig. Aktiv. Entschlossen.

Das Siegerfoto zum Abschluss.

Das Siegerfoto zum Abschluss.


„Ich bin ohne Erwartungen hierhergekommen“, sagte Sorger. Er wollte sich auf dem Platz wieder wohlfühlen. Wieder mehr Freude am Tennis haben. An den Turniersieg dachte er nicht. „Dass es so ausgeht und ich das Turnier gewinne, hätte ich mir nie gedacht. Ich bin mega, mega happy.“ Besonders stolz ist der Steirer auf seine mentale Leistung. Denn das Leben als Tennisprofi ist nicht immer einfach. „Es gibt immer Höhen und Tiefen. Das gilt für uns alle.“

Zwei Satzbälle abgewehrt

Im Finale musste Sorger leiden. Kopp hatte in den Wochen zuvor stark gespielt. Er brachte mehr Erfahrung mit. Und viel Selbstvertrauen. Der erste Satz stand auf Messers Schneide. Beim Stand von 4:5 wehrte Sorger zwei Satzbälle ab. Im Tiebreak behielt er die Nerven. Dann übernahm er das Kommando.

Sandro Kopp musste sich geschlagen geben.

Sandro Kopp musste sich geschlagen geben.


„Im zweiten Satz war ich der bessere und aktivere Spieler. Ich war derjenige, der das Match unbedingt gewinnen wollte.“ Sorger bemerkte zudem, dass Kopp körperlich angeschlagen war. Er erhöhte den Druck. Und ließ sich die große Chance nicht mehr nehmen.

Das Glück aus Eppan

Sein Erfolgsquartier hatte Sorger während der Turnierwoche in Eppan bezogen. Seine Vermieterinnen kamen regelmäßig zu den Spielen. Und wurden zu seinen Glücksbringerinnen. Komfortabel war es allerdings nicht immer. Im Zimmer gab es keine Klimaanlage. Nur einen einzigen Ventilator. Sorger blieb cool. Sein Trainer musste schwitzen.

Turnierdirektor Stefan Laimer zog eine positive Bilanz. „Dieses Turnier ist ein Sprungbrett für unsere und für internationale Spieler. Wir hatten sieben Spieler aus der Region im Hauptfeld. Das gab es noch nie“, sagte Laimer. Auch das Publikum spielte mit. Besonders bei den Auftritten von Alexander Weis waren die Ränge gut gefüllt.

Für Laimer war Sorger der verdiente Sieger: „Sebastian war der beste Spieler des Turniers. Es ist durchaus möglich, dass wir ihn bald bei den ganz großen Turnieren sehen werden.“

Schlagwörter: Tennis ITF Bozen

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