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Jannik Sinner ist bei den US Open ein Gesprächsthema, auch wenn er nicht dabei ist. © AFP / TIZIANA FABI

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Jannik Sinner ist bei den US Open ein Gesprächsthema, auch wenn er nicht dabei ist. © AFP / TIZIANA FABI

Nach Sinner-Kritik: „Jetzt kriegt er die Rechnung“

Während der zurzeit verletzte Südtiroler Superstar Jannik Sinner an seiner Rückkehr arbeitet, gehen bei den US Open weiter die Wogen hoch. Ein Star der Szene hat nun abgerechnet.

Der Fall Nick Kyrgios sorgt in der Tenniswelt weiterhin für mächtig Wirbel. Vor einem Monat wurde der australische Badboy positiv auf Kokain getestet und vorläufig suspendiert. Diese Suspendierung ist nun zur Verwunderung vieler ausgelaufen, theoretisch könnte der 31-Jährige wieder auf die Tennis-Tour zurückkehren.


Dass Kyrgios mit seiner provokanten Art in der Tenniswelt oft aneckte, wird an den Reaktionen deutlich. Zahlreiche Spieler und Spielerinnen haben scharfe Kritik am Australier geäußert – auch, weil Kyrgios in Vergangenheit in Doping-Affären immer besonders laut geschrien und verurteilt hat. So wurde er zum Chefkritiker von Jannik Sinner, der nach dem Clostebol-Fall für drei Monate aus dem Verkehr gezogen worden war.

„Man erntet das, was man sät.“ Karen Khachanov

Darauf hat nun auch Karen Khachanov Bezug genommen. Der Russe (ATP 50), der bei den US Open einen echten Lauf hat und sensationell Felix Auger-Aliassime (ATP 4) ausschalten konnte, schoss gegen Kyrgios mit scharfer Munition. „Ihm hat es schon immer gefallen, schlimme Sachen über andere Leute zu sagen, auch dann, wenn er nicht gespielt hat. Jetzt hat er dafür die Rechnung bekommen. Was soll man da noch sagen? Am Ende erntet man das, was man sät“, so Khachanov.

Khachanov hat gerade einen echten Lauf. © APA / MATTHEW STOCKMAN

Khachanov hat gerade einen echten Lauf. © APA / MATTHEW STOCKMAN


Der Russe ergänzte: „Um ehrlich zu sein, hat es (der positive Doping-Fall, Anm. d. Red.) mich nicht überrascht, und ich empfinde auch kein großes Mitleid. Die Sache, wegen der er gesperrt wurde, war letztlich seine eigene Entscheidung, und am Ende sieht man, was herausgekommen ist. Vergangenes Jahr hat er auf Twitter immer wieder über Sinner geschrieben und gesagt, dass er niemals ein Doppel spielen würde mit jemandem, der gedopt hat. Das ist nun alles auf ihn zurückgefallen.“

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