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Alexander Weis setzte sich gegen Nicola  Rispoli durch.

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Alexander Weis setzte sich gegen Nicola Rispoli durch.

Nach Tennis-Krimi: Alexander Weis steht im Achtelfinale

Am dritten Turniertag der Sparkasse Alperia Trophy kam es zwischen Alexander Weis und dem Meraner Nicola Rispoli zu einem echten Kracher. Nach 2:40 Stunden setzte sich schließlich der Bozner durch.

Der mit Spannung erwartete Erstrunden-Kracher hielt, was er versprochen hatte. Rispoli, die Nummer 1.543 der Welt, spielte eineinhalb Sätze lang groß auf und brachte den favorisierten Weis (ATP 587) an den Rand einer Niederlage. Der Meraner, der für den Gastgeberklub TC Bozen in der Serie B spielt, führte im zweiten Durchgang bereits mit Break und 4:2, doch Weis schlug zurück und rettete sich in den Tiebreak.


Dort schien die Entscheidung zunächst gefallen: Weis zog auf 5:0 davon. Rispoli gab sich aber nicht geschlagen, kämpfte sich auf 6:6 heran und war mehrmals nur zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. Doch „Rafa“, wie Weis von seinen Teamkollegen genannt wird, behielt die Nerven, erzwang den dritten Satz und brach damit den Widerstand seines Gegners. Nach 2:40 Stunden stand der Bozner mit 2:6, 7:6 (8) und 6:1 als Sieger fest.

„Ich war vom Niveau Nicolas nicht überrascht. Ich kenne ihn gut, wir trainieren oft miteinander und ich weiß, wozu er imstande ist“, sagte Weis nach der Partie. „Ich habe mich heute nicht gut gefühlt und war ziemlich leer. Im dritten Satz wurde es dann besser. Mein nächster Gegner Stefano D’Agostino ist ein super Spieler. Jetzt hoffe ich, dass ich mich gut erhole.“

Alexander Weis zeigte ein starkes Comeback.

Alexander Weis zeigte ein starkes Comeback.

Im Achtelfinale kommt es am Donnerstag zum Regionalderby mit D’Agostino (ATP 848). Der 22 Jährige aus Arco, der bei seinen vergangenen beiden Auftritten in Bozen jeweils in der ersten Runde ausgeschieden war, will diesmal länger im Turnier bleiben.

Plunger überzeugt in den entscheidenden Momenten

Neben Weis zog auch Manuel Plunger (ATP 883) ins Achtelfinale ein. Der Partschinser bezwang den Slowenen Filip Jeff Planinsek (ATP 598) mit 6:3, 7:5. Der 24-Jährige war vor allem in den wichtigen Momenten zur Stelle und spielte die entscheidenden Punkte konsequenter.

Nun wartet mit Adrian Andreev eine echte Bewährungsprobe. Der Bulgare stand in der Weltrangliste bereits auf Position 183. Verstecken muss sich Plunger allerdings nicht: Im vergangenen Jahr sorgte er mit seinem Turniersieg beim M25 in Manzanillo für einen der größten Erfolge seiner bisherigen Karriere.

Figl wehrt drei Matchbälle ab

Für Maxi Figl und Nicolò Toffanin vom TC Rungg endete das Turnier hingegen in der ersten Runde. Figl unterlag dem als Nummer fünf gesetzten Österreicher Sebastian Sorger (ATP 481) mit 2:6, 4:6. Vor allem im zweiten Satz hielt der 22-Jährige stark dagegen. Figl wehrte drei Matchbälle ab und hatte durchaus Chancen, die Partie noch einmal zu öffnen. Am Ende fehlten jedoch wenige Punkte.
Maxi Figl hatte gegen Sebastian Sorger das Nachsehen.

Maxi Figl hatte gegen Sebastian Sorger das Nachsehen.

Noch dramatischer verlief das Aus von Nicolò Toffanin (ATP 1187). Nach 3:41 Stunden musste sich der 23-Jährige dem italienischen Qualifikanten Gabriele Sardo mit 7:6, 2:6, 5:7 geschlagen geben. Es war eine Partie voller Kampf, Opferbereitschaft und Leidenschaft. Im entscheidenden Satz trieb Toffanin seinen Körper bis an die Grenze. In der Schlussphase wurde er von Krämpfen geplagt, konnte sich kaum noch bewegen und versuchte dennoch, weiterzuspielen.

Oradini fordert Mitfavoriten Arnaboldi

Neben D’Agostino schaffte auch der zweite Trentiner den Sprung ins Achtelfinale. Giovanni Oradini bezwang Qualifikant Ludovico Vaccari souverän mit 6:3, 6:4.

Nun trifft Oradini auf Federico Arnaboldi. Der 26-Jährige stand in der vergangenen Saison noch auf ATP-Rang 183 und zählt für Turnierdirektor Stefan Laimer zum engsten Favoritenkreis. Damit ist auch am vierten Turniertag für reichlich Spannung gesorgt und das Tennisfest im Herzen Bozens geht weiter.

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