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Dominik Thiem ist tief gefallen. © APA/afp / WILLIAM WEST

Nummer 352 der Welt: Dominic Thiems krasser Absturz

Die Tennis-Weltrangliste der Männer ist eine Woche nach den French Open kräftig durcheinandergewirbelt worden.

Daniil Medvedev hat zum zweiten Mal die Spitze übernommen, gefolgt wird der Russe mit 875 Punkten Rückstand von Alexander Zverev. Der Deutsche ist im Ranking noch nie so hoch gestanden. Novak Djokovic bleibt nur Rang drei. Dominic Thiem, US-Open-Sieger von 2020, ist als 352. nur noch siebentbester Österreicher. Zuletzt war er Anfang Dezember 2012 schlechter klassiert gewesen.


Thiem hat von seinen lediglich 125 Zählern heuer nur 30 Punkte geholt, und zwar je zehn in Madrid, Rom und Paris. Am 11. Juli fallen dem 28-Jährigen noch fünf Wimbledon-Punkte aus 2019 aus der Wertung, vier Wochen später auch jene vom Viertelfinale in Montreal 2019. Punktet er bis dahin nicht, würde er sich womöglich gerade noch in den Top 700 halten können. Thiems bisher letzter Matchsieg liegt mehr als 13 Monate zurück, seine Handgelenksverletzung jährt sich nächste Woche erstmals.

Sinner, Seppi und die Big 3
Die beiden besten Südtiroler haben Positionen verloren. Jannik Sinner hat im Vergleich zur Vorwoche einen Platz verloren und liegt auf dem 13. Rang, während Andreas Seppi zehn Ränge eingebüßt hat und aktuell an 151. Stelle liegt.

Es ist das erste Mal seit November 2003, dass weder Djokovic, Nadal oder der Schweizer Roger Federer auf einem der ersten beiden Plätze liegen. Medvedev nimmt seine Führung als Produkt seiner Leistungen. „Wenn du in der Wertung über die vergangenen 52 Wochen die meisten Punkte hast, dann hast du es verdient, da oben zu stehen. Das ist fair. Die Zahlen lügen nicht“, meinte der 25-Jährige in Halle.

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