
Jannik Sinner steht wieder einmal auf Platz eins einer einzigartigen Rangliste. © AFP / FILIPPO MONTEFORTE
Nummer eins: So viel verdient Sinner pro Minute
In der bisherigen Saison führte kaum ein Weg an Jannik Sinner vorbei. Das spiegelt sich auch beim Preisgeld wider – vor allem was die Einkünfte pro Minute anbelangt.
22. Juni 2026
Von: nie
Das Preisgeld für die 139. Wimbledon Championships (29. Juni bis 12. Juli) wurde im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent erhöht. Insgesamt werden an der Church Road in London 74,3 Millionen Euro ausgeschüttet, der Sieger und die Siegerin erhalten jeweils 4,17 Millionen Euro. Summen, die in der heutigen Welt des Sports als normal erscheinen mögen und trotzdem immer wieder verblüffen – vor allem in Relation zur effektiven Einsatzzeit beim Turnier.
Bedient man sich nämlich nur der reinen Spielzeit der Superstars, ergibt sich beim Blick auf die erste Saisonhälfte eine schier surreale Rangliste. Mit Jannik Sinner wird das Ranking, das die Einkünfte pro Minute auf dem Platz widerspiegelt, vom zurzeit besten Spieler der Welt angeführt. Sein Erzrivale lauert jedoch nicht weit hinter ihm.
Sinner verdient 1.403 Euro pro Minute
40 Matches hat Sinner in der bisherigen Saison bestritten, 37 davon entschied der Südtiroler für sich. Bei den Masters von Indian Wells, Miami, Monte-Carlo, Madrid und Rom triumphierte der 24-Jährige jeweils souverän. Gepaart mit seinen weiteren Ergebnissen kam er 2026 auf ein stolzes Preisgeld von knapp 5,9 Millionen Euro. Anhand der Datenanalyse von Tennis Abstract ergeben das bei Sinner 1.403 Euro pro Minute, welche der viermalige Grand-Slam-Turniersieger in einer Partie bestritten hat.Jannik Sinner liegt vor Carlos Alcaraz. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER / STF
Carlos Alcaraz befindet sich wie in der Weltrangliste auf den Fersen von Sinner. Der Spanier, der in Wimbledon wie schon bei den French Open fehlen wird, kommt auf 1.253 Euro pro Minute. Alexander Zverev ist neben den beiden Himmelsstürmern der einzige Spieler der ATP-Tour, der auf über 1.000 Euro pro Zeigerumdrehung kommt (1.002 Euro).
Gewiss handelt es sich dabei um eine simple Rechnung, welche die Realität nicht komplett darstellt. Gerade Spieler, die im Gegensatz zu Sinner und Co. weiter hinten in der Weltrangliste angesiedelt sind, finanzieren sich mit den Preisgeldern ihre Teilnahme an der Tour. Der Einsatz der Profis geht weit über die Spielzeit auf dem Platz hinaus und deren Zukunft auf der großen Bühne hängt zumeist sogar vom Abschneiden beim nächsten Turnier ab.
| Pos. | Name | Preisgeld (2026) | Preisgeld pro Minute |
|---|---|---|---|
| 1. | Jannik Sinner | 5,9 Millionen Euro | 1.403 Euro |
| 2. | Carlos Alcaraz | 3,8 Millionen Euro | 1.253 Euro |
| 3. | Alexander Zverev | 5,5 Millionen Euro | 1.002 Euro |
| 4. | Novak Djokovic | 1,5 Millionen Euro | 709 Euro |
| 5. | Flavio Cobolli | 2,7 Millionen Euro | 650 Euro |
| 6. | Arthur Fils | 1,6 Millionen Euro | 603 Euro |
| 7. | Daniil Medvedev | 2,0 Millionen Euro | 584 Euro |
| 8. | Alex de Minaur | 1,9 Millionen Euro | 537 Euro |
| 9. | Ben Shelton | 1,7 Millionen Euro | 486 Euro |
| 10. | Matteo Arnaldi | 1,0 Millionen Euro | 484 Euro |
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