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Bestreitet in der nächsten Woche sein letztes ATP-Turnier des Jahres: Jannik Sinner © ANSA / CHRISTIAN BRUNA

Ohne Druck ins Legenden-Turnier

Nach Monaten des Bangens, des Zitterns kann Jannik Sinner in der nächsten Woche beim ATP-250-Turnier in Stockholm endlich befreit aufspielen. Die (erneut) knüppelharte Auslosung wird ihn kaum ärgern.

Die Qualifikation für die ATP Finals mag Jannik Sinner zwar verpasst haben, dennoch wird er, wenn er die Saison mit seinem Trainerstab analysiert, restlos zufrieden sein: Vier Titel, zwei Grand-Slam-Achtelfinals und das erste Masters-Endspiel haben ihn in die Top-10 gehievt. Um diese Position zu verteidigen, muss Sinner in Stockholm weit kommen, denn der in Schweden ebenfalls präsente Felix Auger-Aliassime (ATP 11) liegt ihm dicht auf den Fersen.


Das ist kein Selbstläufer, ganz im Gegenteil: Denn beim 1969 gegründeten Turnier, das in seiner Siegerliste Legenden à la Björn Borg, Boris Becker, John McEnroe oder Roger Federer stehen hat, wurde Sinner einmal mehr „Opfer“ einer harten Auslosung. Vor allem in Anbetracht dessen, dass das Turnier das letzte des Jahres und der Sextner an Nummer 1 gesetzt ist. Demnach könnte der Weltranglisten-9. nach einem Freilos in der zweiten Runde auf den dreimaligen Grand-Slam-Sieger Andy Murray treffen, ehe im Viertelfinale wohl der formstarke Taylor Fritz (ATP 26) warten würde. Ebenfalls im Hauptfeld: Leo Borg, der Sohn des großen Björn Borg.

Keine Pause
In Stockholm bestreitet Sinner sein viertes Turnier in ebenso vielen Wochen, bevor er bei den ATP Finals in Turin als Ersatzmann im Einsatz stehen wird. Die Woche darauf gibt er im Davis Cup sein Debüt. Erst danach wird sich der Südtiroler einen kurzen Urlaub gönnen, ehe es Ende Dezember wieder nach Australien geht.

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