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Fabio Fognini ist für seine Wutausbrüche bekannt. © APA/afp / THOMAS SAMSON

Paris: Fognini scheitert im Achtelfinale an Zverev

Psychospielchen, Schlägerwurf und Fluch-Attacken: Fabio Fognini hat nach einem skurrilen Match gegen den Deutschen Alexander Zverev das Viertelfinale der French Open verpasst.

Der Italiener verlor am Montag in Paris gegen Zverev mit 6:3, 2:6, 2:6, 6:7 (5:7). Nach 2:55 Stunden einer bisweilen skurrilen Auseinandersetzung verwandelte Zverev seinen dritten Matchball, zog wie im Vorjahr in die Runde der besten acht ein und stellte damit sein bestes Resultat bei einem der vier Grand-Slam-Turniere ein. Im Viertelfinale fordert der Deutsche nun am Mittwoch den Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic heraus.

Dabei kassierte Zverev sofort ein Break und lag schnell 0:3 zurück. Nach 32 Minuten entschied Fognini den ersten Satz für sich. Als Zverev zum wiederholten Mal einen Ball mit dem Rahmen traf und ins Nirgendwo schoss, knallte er seinen Schläger gegen die Platzumrandung und stieß einige Flüche auf Russisch aus.

Alexander Zverev steht im Viertelfinale der French Open. © APA/afp / THOMAS SAMSON

Doch trotz des gewonnenen ersten Satzes wäre Fognini nicht Fognini, wenn er nicht auch für Mätzchen sorgen würde. Der 32-Jährige aus Sanremo, bekannt für seine Wutausbrüche auf dem Platz, diskutierte mit dem Stuhlschiedsrichter, meckerte in Richtung seiner Box, führte Selbstgespräche. Als Zverev im zweiten Satz das Break zum 3:1 gelang, machte Fogninis Spielgerät Bekanntschaft mit dem Sand. Wenig später nahm der Italiener eine Behandlungspause und ließ sich einen gewaltigen Verband am Unterschenkel anlegen. Zverev aber ließ sich nicht verunsichern oder provozieren und gewann am Ende verdient.

Autor: dpa/dl

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